Marokko – Ramadan ohne Gesundheitsnotstand

Bürger müssen sich an die Vorgaben halten und sich impfen lassen.

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Gesundheitsminister
Gesundheitsminister äußert sich zum weiteren Verlauf der Pandemie und zur Impfkampagne

Gesundheitsminister zeigt sich optimistisch und hofft auf einen Ramadan ohne besondere Einschränkungen.

Rabat – Das hören die Marokkanerinnen und Marokkaner sowie alle Reisewilligen sicherlich gerne. Der Gesundheitsminister erklärte, dass „wenn die Impfkampagne gegen das Coronavirus unter den bestmöglichen Bedingungen durchgeführt wird, wir bis zum nächsten Mai zum ’normalen Leben‘ zurückkehren werden“. Prof. Khalid Ait Taleb versicherte sogar: „Wir werden während des Monats Ramadan ohne besondere Maßnahmen fasten.“ Diese optimistische Äußerung wurden während der 2M-TV-sendung „Hadith Sahafa“ (Pressekonferenzen) getätigt. Der Minister dämpfte jedoch seinen Optimismus sogleich, indem er erklärte, dass die Rückkehr zum normalen Leben im Mai bis dahin von der Einhaltung der präventiven und sanitären Maßnahmen durch alle abhängen sein wird.

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Andernfalls, so warnte Ait Taleb, seien Komplikationen zu befürchten, wenn die Bürger diese Maßnahmen während der nationalen Impfkampagne nicht beachten. Denn es sei sicher, dass man sich zwischen den beiden Dosen des Impfstoffs nicht mehr mit Covid-19 anstecken könne, betonte er.

Marokko hat bisher noch keine Dosen des Impfstoffs erhalten, aber es wurden zwei Abkommen unterzeichnet, eines mit China und eines mit dem Vereinigten Königreich. Dies sei eine Vorbereitung für den Erwerb von 65 Millionen Dosen des Impfstoffs in den kommenden Tagen, sagte der Gesundheitsminister weiter.

Er schloss damit, dass in drei Monaten voraussichtlich 25 Millionen Marokkaner geimpft werden können, wenn sich alle vollständig an die nationale Kampagne halten.

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