Marokko – Dokumentarfilm über die Herkunft des Homo Sapiens

Aufwändige Dokumentation zur Entdeckungen von Urmenschen in Marokko

1553

Entdeckungen in Marokko stellen bisherige Theorien zur Herkunft und Verbreitung der Menschen in Frage.

Rabat – Der Dokumentarfilm „Homo Sapiens: les nouvelles origines bzw. der neue Ursprung“, ist eine von ARTE France, SNRT (Al Loula) und 2M koproduzierte Dokumentation. Sie erklärt, wie das Wissen über die Herkunft der Menschen durch neue Erkenntnisse in Frage gestellt werden muss.

Alles beginnt in Marokko, in Jbel Ighoud, in der Region von Safi. Menschliche Knochen werden 1960 in einer Mine entdeckt, und es ist die Carbon 14 Methode, mit der damals ihr Alter auf mehr als 40.000 Jahre bestimmt wird. 1980 kehrten zwei engagierte Forscher an die Stätte zurück, in der Überzeugung, dass die Überreste viel älter waren und dass die Fundstätte noch viele weitere Schätze enthielt. Es waren der Marokkaner Abdelouahed Ben-Ncer und der Franzose Jean Jacques Hublin, die nie aufgehört haben, die Entdeckung zu erforschen, ebenso wie mehrere Generationen von Forschern. Im Laufe der Studien stellt sich heraus, dass die Knochen von fünf Menschen mehr als 300.000 Jahre als sein könnten, was einen neuen Blick auf die Herkunftsgeschichte und Ausbreitung des Homo Sapiens wirft.

Empfohlener Artikel