Marokko – Anstieg des Phosphatabbaus um 22%.

Anstieg auch bei der Produktion von Phosphatprodukten.

Phosphatabbaus
Phosphatabbau stieg 2017 um 22%

Export stieg um rund 40%.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft (DFE) gab bekannt, dass die Phosphatproduktion Ende September 2017 einen neuen Höchststand erreicht hat. Der Anstieg des Phosphatabbaus in Marokko betrug 22,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Wachstum von 2016 auf 2017 lag lediglich bei 1,1%. Das ist das höchste Produktionswachstum seit sieben Jahren.

Anstieg auch bei der Produktion von Phosphatprodukten.

Die Produktion von Phosphatderivaten (Phosphatprodukten) ist ebenfalls angestiegen. Hier stieg die Produktion um satte 29,3%. Das Wachstum lag zuvor bei lediglich 9,3%. Für die positive Entwicklung ist eine gestiegene Produktion von Düngermitteln vornehmlich ursächlich. Die Düngemittelproduktion stieg um rund 40% (39,8%) und die Produktion von Phosphorsäure stieg um 16,4%. Die Weltnachfrage nach Phosphat und seinen Derivaten wird vor allem aus Lateinamerika, Europa und Afrika angeregt. Marokko profitiert besonders davon, als das Land mit den größten Phosphatvorkommen der Welt. Der marokkanische Export stieg bis Ende November 2017 um 36% bei Phosphatrohstoffen und 20,7% bei Phosphatprodukten.

Weltgrößer Produzent für Phophatprodukte expandiert in Afrika.

Der marokkanische Konzern OCP, der als größter Konzern für Phosphatprodukte und Düngemittel gilt, expandiert nach Afrika. Im Rahmen der Süd-Süd-Strategie Marokkos hat OCP in Länder wie Nigeria investiert. Dadurch eröffnet sich der marokkanische Konzern nicht nur neue Märkte, sondern Marokko auch Einfluss auf die Landwirtschaft in der Sub-Sahara-Region.

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