Marokko – Eisenbahngesellschaft nimmt Betrieb auf inkl. Al Boraq.

Zahlreiche Zugverbindungen gehen wieder in Betrieb.

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Al Boraq
Marokkanischer Hochgeschwindigkeitszug Al Boraq

Reiseverkehr zwischen Städten ab heute wieder erlaubt.

Rabat – Die angekündigten weiteren Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus SARS-COV 2 sind heute, 25. Juni 2020, in Kraft getreten. Am vergangenen Freitag verkündete der Innenminister in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium eine ganze Reihe von Lockerungen. Unter anderem gehört die Ausweitung der Reisefreiheit zu den neuen Erleichterungen. Ab heute sind wieder Reisen zwischen Städten erlaubt. Mit Einschränkungen auch zwischen den beiden Risikozonen. Neben den Fernzügen der sog. Atlas-Linien nahm auch der Hochgeschwindigkeitszug Al Borag seine Fahrten wieder auf. In Übereinstimmung mit der Entscheidung der Behörden hat das nationale Eisenbahnamt (ONCF) dank der Züge Al Boraq und Al Atlas mit der schrittweisen Wiederaufnahme des Intercity-Verkehrs begonnen.

Bekannte Schutzmaßnahmen sind zu beachten.

Diese Wiederaufnahme erfolgt in Übereinstimmung mit der Entscheidung der Behörden und unter strikter Einhaltung der Gesundheitsschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, so Tewfiq Bouarif, der kaufmännische Direktor der kommerziellen Züge der ONCF, in einer Erklärung gegenüber der marokkanischen – staatlichen Nachrichtenagentur MAP. So sei das Tragen von Masken obligatorisch sowie die Einhaltung der sozialen Distanzierung in den Bahnhöfen und an Bord der Züge, sagte er und fügte hinzu, dass die ONCF für eine verstärkte und kontinuierliche Reinigung und Desinfektion der Züge und Gemeinschaftsräume in den Bahnhöfen sowie für die Bereitstellung von hydroalkoholischem Gel in den Bahnhöfen und an Bord der Züge sorgt.

Um die Einhaltung dieser Maßnahmen zu erleichtern, wird die Verkaufs- und Auslastungskapazität in dieser Phase auf 50% reduziert, wobei alle Züge im Voraus reserviert werden müssen, betonte er.

Zahlreiche Zugverbindungen gehen wieder in Betrieb.

Was die Fahrten von den Bahnhöfen der Risikozone 2 aus betrifft, so unterliegen sie, wie von den Behörden beschlossen, der Verpflichtung in Besitz eine Berufslizenz oder eine Ausnahmegenehmigung zu sein, die von den lokalen Behörden erteilt sein muss, betonte Bouarif. Diese schrittweise Wiederaufnahme der Bahntätigkeit, die die Achsen Tanger-Casablanca, Fez-Casablanca-Marrakech, Casablanca-Nador und Oujda, Casablanca-Safi und Khouribga sowie Tanger-Féz und Oujda betrifft, erfolgt unter strikter Einhaltung der Gesundheitsschutz- und Sicherheitsmaßnahmen. Bei der Zone 2 handelt es sich um Regionen, in denen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-COV 2 bzw. die Zahl der COVID-19 Erkrankungen deutlich höher ist, als im übrigen Land. Gerade die Ballungszentren Tanger – Rabat – Casablanca sind betroffen und liegen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke des Al Boraq.

Auch Nahverkehrszüge nehmen teilweise reduzierten Fahrplan wieder auf.

Darüber hinaus werden die Nahverkehrszüge (Trains Navettes Rapides: TNR) auf den Strecken Casablanca-Settat, Casablanca-El Jadida und Casablanca Rabat-Kenitra ausgeweitet. Der Fahrplan umfasst ein tägliches Angebot von 120 Zügen in Verbindung mit der Wiedereröffnung von Bahnhöfen, die schrittweise an die veränderte Nachfrage angepasst wird.

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