Marokko – Haushaltsdefizit des Staates bei über 25 Mrd. MAD.

Höhere Steuereinnahmen bei steigenden Löhnen und Lohnnebenkosten.

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Bei leicht sinkenden Haushalsdefiziten steigt die Staatsverschuldung in den kommenden Jahren weiter an.

Rabat – Nach den Prognosen der Bank Al-Maghrib, der marokkanischen Zentralbank, sollte das Haushaltsdefizit des Staates allmählich von 7,6% des BIP im Jahr 2020 auf 7,1% im Jahr 2021 und 6,6% im Jahr 2022 sinken, während die Verschuldung des Staates weiter ansteigen würde, von 76,4% des BIP im Jahr 2020 auf 77,8% im Jahr 2021 und 80% im Jahr 2022. Dies geht aus dem zweiten Quartalsbericht 2021 der Nationalbank hervor, der nach der regelmäßigen Quartalssitzung am vergangenen Dienstag (21. Juni 2021) des Präsidiums veröffentlicht wurde.

Was die öffentlichen Finanzen betrifft, so wies der Staatshaushalt in den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 ein Defizit in Höhe von 25,1 Mrd. MAD oder 2,36 Mrd. EURO* auf, was einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die regelmäßigen Einnahmen verbesserten sich um
9,3 %, getragen von einem Anstieg der Steuereinnahmen.

Gleichzeitig stiegen die Gesamtausgaben um 1,9 %, was auf eine Erhöhung der Lohnsumme um 5,2 % und einen Anstieg der Lohnkosten um 18,1 % zurückzuführen ist, während die staatlichen Investitionen bei 28,1 Mrd. MAD stagnierten.

*Wechselkurs Stand 23. Juni 2021

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