Marokko – IWF u. Weltbank verschieben Jahrestagung in Marrakech auf 2022.

Marokko der erste afrikanische Gastgeber seit 1973

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IWF
Tagung des IWF und der Weltbank in Marrakech verschoben.

Beide Finanzinstitutionen und die marokkanische Regierung sagen Veranstaltung 2021 wegen COVID-19 ab.

Washington/Rabat – Knapp ein Jahr noch bis zur geplanten gemeinsamen Tagung der Weltbank und des IWFs, die für den Oktober 2021 im marokkanischen Marrakech geplant war. Dennoch sehen sich alle drei Akteure bzw. Gastgeber dazu genötigt, die Veranstaltung zu verschieben. Die Weltbank, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die marokkanische Regierung haben die Abhaltung der Jahrestagungen der beiden internationalen Finanzgremien in Marrakech am 5. November per Pressemeldung auf 2022 verschoben.

Der Internationale Währungsfonds, die Weltbank und Marokko trafen diese Entscheidung aufgrund der anhaltenden Verbreitung von COVID-19. Alle Akteure begründen die Verschiebung damit, dass es bisher keinen zugelassenen Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-COV 2 gibt.

Marokko der erste afrikanische Gastgeber seit 1973

Alle drei Jahre findet eine große Tagung der beiden Finanzinstitute in einem der Mitgliedsländer statt. Im kommenden Jahr sollte Marokko die Veranstaltung ausrichten. Das nordafrikanische Königreich hatte bei der Weltklimakonferenz COP22 gezeigt, dass es in Marrakech Großveranstaltungen umfänglich und sicher ausrichten kann.

Bei den Treffen sollten Zentralbankchefs, Finanzminister, Führungskräfte des privaten Sektors, Medienvertreter und Wissenschaftler in der roten Königsstadt zusammenkommen.

Die Teilnehmer planten, globale Themen zu erörtern, darunter den Weltwirtschaftsausblick, die globale Finanzstabilität, die Bekämpfung der Armut, integratives Wirtschaftswachstum, Klimawandel und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dass letzte Treffen in Afrika fand 1973 in Nairobi, Kenia statt.

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