Marokko – Landwirtschaftsministerium meldet 19% Rückgang bei Getreide.

Anbaufläche für Getreide bei ca. 4,7 Millionen Hektar.

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Getreide
Ernteergebnis bei Getreide

Geringere und unregelmäßige Niederschläge wirken sich negativ auf Ernte aus.

Rabat – Für die laufende Erntesaison 2018/2019 geht das marokkanische Landwirtschaftsministerium von einem Rückgang bei der Getreideernte aus. Das Landwirtschaftsministerium, unter der Leitung von Minister Aziz Akhannouch, hat erklärt, dass Marokko mit einem Ertrag von 61 Millionen Doppelzentnern, bei den drei wichtigsten Getreidesorten Weizen, Gerste und Hartweizen, rechnen muss. Diese Prognose stellt einen Rückgang von 19% gegenüber der durchschnittlichen Produktion, die bei rund 75 Millionen Doppelzentner pro Jahr liegt, da.

Niederschlagsmenge liegt ca. 23% unter dem Vorjahreswert.

Das endgültige Ernteergebnis hängt von den weiteren Wetterbedingungen ab.

Die statistische landwirtschaftliche Saison ist zum 24. April beendet gewesen. Dennoch hat man in weiten Teilen des Landes noch nicht mit der Ernte begonnen. Nicht zuletzt, weil es im März und im April zu deutlichen Schwankungen bei Niederschlägen und Temperaturen gekommen war. Im April viel in Teilen des Landes sogar nochmals Schnee. Das Ministerium erklärte, dass das Landwirtschaftsjahr 2018/2019 bis zum 24. April 2019 eine Niederschlagsmenge von 290,5 Millimetern pro Quadratmeter verzeichnete. Das sind ca. 11% weniger Niederschläge als es dem 30-jährige Durchschnitt von 326,3 Millimetern entspricht und ca. 23% weniger als in der Vorsaison.

Anbaufläche für Getreide bei ca. 4,7 Millionen Hektar.

In dieser Saison bauten die marokkanischen Landwirte Getreide auf 4,7 Millionen Hektar an, von denen 3,5 Millionen Hektar durchschnittlich bis gute Anbauflächen sind. 65% der Getreideernte stammen aus drei Anbaugebieten. Das sind die Regionen Fez-Meknes, Rabat-Sale-Kenitra und Casablanca.

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