Vizepräsident von Boeing spricht sich für Marokko als Standort aus.

Vizepräsident Marketing von Boeing spricht sich für Marokko als Standort und Tor zu Afrika aus

1831
Marokko als Standort
Dreamliner Royal Air Maroc

Vizepräsident Marketing von Boeing spricht sich für Marokko als Standort und Tor zu Afrika aus. Abkommen mit Marokko im September unterzeichnet.

Rabat – Die Äußerungen eines Vizepräsidenten von Boeing lassen Marokko als Standort für die Luftfahrtindustrie weiter an Bedeutung gewinnen. Das marokkanische Königreich verfolgt seit längerem die Strategie, sich als das Tor zum afrikanischen Kontinent zu positionieren. Der afrikanische Kontinent gilt als reich an Rohstoffen und als wachsender Zukunftsmarkt. Auch der Luftverkehr gilt als wichtiger Wachstumssektor.

Dreamliner an die marokkanische Airline Royal Air Maroc ausgeliefert.

Anlässlich der neuesten Auslieferung eines Dreamliners von Boeing an die größte marokkanische Airline Royal Air Maroc, betonte der Vizepräsidenten für Marketing von Boeing, wie wichtig Marokko als strategischer Standort ist.

Laut moroccoworldnews ist für Boeing der marokkanische Standort sehr wichtig, weil sowohl das Land selbst eine eigene große Flugzeugflotte besitzt als auch einen attraktiven Zugang zu andere afrikanischen Märkten bietet. Der Vizepräsident Marketing Tinseth glaubt daran, dass der afrikanische Markt dynamisch wachsen wird. Die geografische Lage Marokkos ist ein wesentlicher Standortvorteil. 

Marokko hat viel in den Aufbau einer eigenen Flugzeugindustrie investiert. Abkommen mit Boeing unterzeichnet.

Marokko hat, insbesondere in den letzten Jahren, viel in den Aufbau einer attraktiven Infrastruktur für die Luftfahrtindustrie investiert. Davon profitiert natürlich dann auch Boeing. Rund um die Sonderwirtschaftszonen Tanger und Casablanca wurde in Infrastruktur und Mitarbeiter investiert. Von solchen staatlichen Investitionen profitieren dann Unternehmen wie Boeing. Gleichzeitig winken für Unternehmen, die sich in Marokko niederlassen auch staatliche Zuschüsse und Steuerermäßigungen.

Wie  bekannt ist, haben Marokko und Boeing im September ein Abkommen unterzeichnet. Marokko verpflichtet sich in diesem Abkommen dazu, bis 2020 rund um Boeing eine Infrastruktur von Zulieferern aufzubauen, so das Boeing die gewohnten Prozess umsetzen kann. Gleichzeitig muss bis 2020 die Möglichkeit gegeben sein, die Produktion in Marokko zu verdoppeln. Das zwingt Marokko nochmals zu weiteren Investitionen.

Boeing ist nicht der erste Hersteller, der nach Marokko geht.

Boeing ist sicherlich der größte Produzent von Flugzeugen, der in Marokko einen Standort aufbaut, aber nicht der erste Hersteller. Bereits im August 2016 gab der kanadische Hersteller von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen Bombardier bekannt einen Teil seiner Produktionskapazitäten von Belfast nach Marokko und Mexiko –maghreb-post berichtete.

Empfohlener Artikel