StartGesellschaftMarokko – Fünf Marokkanerinnen unter den einflussreichsten Geschäftsfrauen der MENA-Region.

Marokko – Fünf Marokkanerinnen unter den einflussreichsten Geschäftsfrauen der MENA-Region.

Zwei Marokkanerinnen unter den Top 20

FORBS Magazin veröffentlicht neues Ranking zu einflussreichen Geschäftsfrauen im Nahen Osten und Nordafrika

Dubai – Das aktuelle Ranking des weltbekannten Wirtschaftsmagazins FORBS zu den erfolgreichsten oder einflussreichsten Frauen der MENA-Region ist vor kurzem erschienen. Fünf marokkanische Frauen wurden in die Liste der 100 mächtigsten und einflussreichsten Geschäftsfrauen im Nahen Osten und Nordafrika für das Jahr 2023 aufgenommen, wie das Magazin Forbes Middle East nun bekanntgab.

Die diesjährige Liste der mächtigsten Geschäftsfrauen der Region stellt den Leserinnen und Lesern 100 weibliche Persönlichkeiten aus 27 verschiedenen Branchen und 27 verschiedenen Nationalitäten vor. Der Banken- und Finanzdienstleistungssektor dominiert mit 23 Nominierungen. Ihnen folgen elf Frauen aus anderen Branchen, weitere acht aus dem Investmentbereich und sechs aus dem Einzelhandel. Fünf kommen aus der Gesundheitsbranche.

Zwei Marokkanerinnen unter den Top 20

Bereits unter den Top 20 befinden sich zwei Marokkanerinnen. Die Gründerin und Geschäftsführerin der AKSAL-Gruppe, Salwa Idrissi Akhannouch, belege Platz 17. Das Unternehmen beschäftige mehr als 1.130 Mitarbeiter und sei exklusiver Franchisenehmer von 45 großen Marken in Marokko, u.a. Emporio Armani, Fendi, Gucci, Oysho, Ralph Lauren, Zara, Banana Republic, Massimo Dutti, Pull & Bear, Bershka und Gap.

Die Gruppe eröffnete 2011 die Morocco Mall mit einer Verkaufsfläche von 70.000 Quadratmetern. Im Jahr 2017 brachte Salwa Idrissi Akhannouch ihre Kosmetik- und Beauty-Marke Yan&One auf den Markt. Darüber hinaus habe die Gruppe die AKSAL-Akademie für Einzelhandelsberufe und die AKSAL-Sozialinitiative gegründet, um Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung und Gesundheit zu unterstützen.

Miriem Bensalah Chaqroun, Vizepräsidentin und CEO von Eaux Minérales d’Oulmes und Generaldirektorin und Vorstandsmitglied der Holmarcom-Gruppe, wurde auf Platz 19 gewählt. Sie trat 1989 in die Holmarcom-Gruppe mit ein.  Les Eaux Minérales d’Oulmes, zu der auch die Marke Sidi Ali gehört, die über Marokko bekannt wurde, als eine Boykottkampagne gegen sie, Danone und Afriquia gestartet wurde, erzielte 2021 einen Umsatz von 178 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen ist an der Börse von Casablanca notiert.

Derzeit arbeiten mehr als 6.400 Menschen in den Unternehmen der Gruppe, davon fast 2.000 bei Les Eaux Minérales d’Oulmès. Darüber hinaus sei die marokkanische Unternehmerin Mitglied der Global Investors Alliance for Sustainable Development und sitze in mehreren nationalen und internationalen Aufsichtsräten, u.a. der Universität Al Akhawayn und der Renault-Nissan-Gruppe.

Auf Platz 33 findet man Frau Rita Maria Zniber, Geschäftsführerin der Diana Holding. Sie verfüge über mehr als 40 Jahre Erfahrung. Seit 1988 gehöre sie der Diana Holding an, deren diversifiziertes Portfolio die Bereiche Erfrischungsgetränke, Kunststoffe, Landwirtschaft, Öl, Getränke, Geflügel, Meeresfrüchte, Vertrieb und Einzelhandel umfasse.

Zur Förderung von Innovation, Forschung und Entwicklung sei das Unternehmen im November 2021 eine Partnerschaft mit der Polytechnischen Universität Mohammed VI. eingegangen. Die Diana Holding und das marokkanische Ministerium für Industrie und Handel unterzeichneten im März 2022 eine Investitionsvereinbarung in Höhe von 12,1 Millionen US-Dollar für Berkane Juice Processing, eine Tochtergesellschaft von Les Domaines Zniber.

Auf Platz 65 stehe Lamia Tazi, Präsidentin und CEO der Sothema Group. Sie sei seit 1997 bei Sothema tätig und habe ihre aktuelle Position 2019 übernommen. Das Unternehmen produziere jährlich rund 60 Millionen Medikamente in sechs Werken und habe einen Marktanteil von 9 Prozent. Frau Tazi sei zudem Vorsitzende der Omar Tazi Foundation und Mitglied des Aufsichtsrats von Azerys.

Platz 80 belege Saida Karim Lamrani, Executive Vice President von Safari Holdings – Sofipar. Sie ist die Tochter des verstorbenen Mohammed Karim Lamrani, der von 1971 bis 1994 Premierminister von Marokko war. Die Safari Gruppe wurde 1994 in Marokko gegründet. Mit einem Jahresumsatz von über 500 Millionen US-Dollar und 3.600 Mitarbeitern gehören heute zahlreiche Weltmarken wie CAT, Lacoste, Longchamp, Jaguar, Land Rover und BMW zu den Unternehmensaktivitäten in Marokko.

Zahlreiche Kriterien werden bewertet.

Bei der Erstellung der Rangliste habe das Forbes Middle East Magazine u. a. folgende Kriterien berücksichtigt:
Einfluss des Managers, Leistung im letzten Jahr, Reputation, Umsatz des Unternehmens, Vermögenswerte, Marktkapitalisierung, Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Dauer der Betriebszugehörigkeit und Anzahl der Berufsjahre in der Branche.

Aktuelles Ranking 2023

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