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Marokko – Lavrov und Bourita tauschen sich aus.

Marokko nimmt im Russland – Ukraine – Konflikt eine neutrale Haltung ein.

Marokkanisches Außenministerium bestätigt direktes Gespräch zwischen beiden Chefdiplomaten.

Rabat – Das marokkanische Außenministerium gab am Dienstag, den 22. März 2022, über seinen offiziellen Twitter-Account bekannt, dass es ein Telefongespräch zwischen dem marokkanischen und dem russischen Außenminister gegeben habe.

Dies wäre das erste bestätigte direkte Telefongespräch zwischen Nasser Bourita und Sergej Lavrov seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Es wurde jedoch nicht über den Inhalt des Austauschs zwischen Sergej Lavrov und Nasser Bourita informiert. In dem Gespräch wird es nicht nur um bilaterale Fragen gegangen sein, sondern auch um den Ukrainekrieg und seine Folgen. Für den gleichen Tag ist auch ein Gespräch zwischen Nasser Bourita und seinem ukrainischen Amtskollegen M. Dmytro Kuleba vorgesehen.

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Marokko nimmt im Russland – Ukraine – Konflikt eine neutrale Haltung ein.

Bisher hatte das Königreich seine „Besorgnis“ über die Lage in der Ukraine zum Ausdruck gebracht sowie seine Unterstützung für die territoriale Integrität der UN-Mitgliedsländer bekräftigt.
An der Abstimmung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die von den USA und weiteren Ländern einberufen wurde und die der Verurteilung Russlands diente, nahm das nordafrikanische Königreich Marokko nicht teil.

Hintergrund der neutralen Haltung sind die Sorge, um marokkanische Staatsbürger in beiden Ländern sowie die Absicherung zukünftiger Getreidelieferungen aus Russland und der Ukraine. Beide Länder gehören zu den größten Exporteuren von Getreidesorten während zugleich die Länder Nordafrikas zu den größten Importeuren gehören.

Am 17. März 2022 war das Thema Russland nach der Sitzung des marokkanischen Regierungsrats in einer Pressekonferenz angesprochen worden, als der Sprecher der Regierung, Mustapha Baitas, ankündigte, dass die Regierung nach Lösungen suche, um den Marokkanern in Russland zu helfen.

Diese sind direkt von den schweren internationalen Sanktionen gegen Moskau betroffen, zu denen auch der Ausschluss Russlands aus dem Swift-System gehört, was dazu führe, dass man keine Gelder mehr direkt überweisen könne.

Marokko hatte zuletzt auch Russland die Möglichkeit geboten, seine Staatsbürger aus Urlaubszielen in der Karibik sowie Mittel,- wie auch Südamerika zurückzuholen, nachdem diese, aufgrund der Sanktionen und der damit einhergehenden Sperrungen zahlreicher Lufträume, gestrandet waren. Zivile Passagiermaschinen konnten nach marokkanischen Medienberichten am Flughafen Agadir zwischenlanden und auch auftanken.

Marokko – UNO Ukraine-Resolution – Rabat gibt keine Stimme ab.

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