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Marokko – Status des Dialogpartners für ASEAN

Marokko bekommt Partnerstatuts für weitere Gespräche. Strategie der Diversifizierung der Partnerschaften wird weiter vorangetrieben.

Königreich Marokko will stärker mit südostasiatischen Nationen zusammenarbeiten und ist nun Sectoral Dialogue Partner für die ASEAN Organisation

Rabat /Jakarta – Die Vereinigung südostasiatischer Länder bzw. Association of Southeast Asian Nations, kurz ASEAN, tagt ab dem 5. September 2023 in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Bei der Organisation der ASEAM handelt es sich, um einen 1967 ausgerufenen Verbund von Indonesien, Malaysia, Philippinen und Singapur. Im weiteren Verlauf kamen Thailand, Brunei, Vietnam, Laos, Myanmar und Kambodscha hinzu, womit der gesamte südostasiatische Raum eingebunden ist.

Unter den genannten Ländern befinden sich einige sog. Tigerstaaten, die wegen ihres rasanten Wirtschaftswachstums und nicht selten nach ihrer Abkehr von Sozialismus einen tigerartigen Sprung in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung machten.

China ist nicht Teil dieser Organisation. Tatsächlich haben einige der Mitgliedsstaaten territoriale Streitigkeiten mit Peking, das große Teile des südchinesischen Meeres als eigenes Hoheitsgebiet beansprucht und dabei auch aktuelle Hoheitsgewässer seiner Nachbarländer in Frage stellt.

Nun beraten die Außenminister der ASEAN – Mitgliedländer über weitere Entwicklungen und die Kooperation mit weiteren Regionen.

Marokko will mit dieser Organisation stärker zusammenarbeiten, wähnt man sich hinsichtlich der eigenen Entwicklung inzwischen auf einem ähnlichen wirtschaftlichen Niveau.

Marokko bekommt Partnerstatuts für weitere Gespräche. Strategie der Diversifizierung der Partnerschaften wird weiter vorangetrieben.

Bei ihrer Tagung in Jakarta haben die Mitgliedsstaaten Marokko den Tatus „Sectoral Dialogue Partner“ zugesprochen. Dies hat das marokkanische Außenministerium in einer offiziellen Erklärung auf seiner Webseite bestätigt.

Es ist das erste Mal, dass einem nordafrikanischen Land dieser Status durch die ASEAN zugesprochen wurde. Marokko sieht darin eine Bestätigung für seine Rolle und eine Festigung seines Status als „privilegierter“ Gesprächspartner für diese Organisation. Langfristig will man neue und intensive Handelsbeziehungen aufbauen und auch politische Kooperationen und Allianzen entwickeln. Das nordafrikanische Königreich betreibt seit vielen Jahren eine Strategie der Diversifikation hinsichtlich seiner Partnerschaften und will sich dabei breit aufstellen, auch um die wirtschaftliche Abhängigkeit von Europa weiter abzubauen.

Das dieser Status an Marokko gehen würde, hatten die Außenminister der ASEAN bereits Mitte Juli 2023 angekündigt.

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