Medienabkommen zwischen China und Marokko.

China und Marokko haben in Casablanca ein Medienabkommen unterzeichnet.

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Medienabkommen
"Das glückliche Leben des Jin Tailang" - Medienabkommen zwischen China und Marokko

China und Marokko schließen Medienabkommen in Casablanca ab.

Casablanca – China und Marokko haben in Casablanca ein Medienabkommen unterzeichnet. Die beiden Länder vereinbarten, dass im marokkanischen Fernsehen zukünftig mehr chinesische Filme und Serien ausgestrahlt werden. Das Abkommen wurde am letzten Donnerstag in der Wirtschaftsmetropole und Hafenstadt unterzeichnet. Für die beiden Länder unterzeichneten die beiden Sender Radio China und 2M das Medienabkommen. Radio China wurde vertreten durch den Intendanten Wang Gengnian und der marokkanischen Fernsehsender 2M wurde von Intendant Salim El-Sheikh vertreten. Der Zeremonie wohnten auch Vertreter der Politik bei. China entsandte ein Mitlied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, Herrn Liu Qubao. Marokko wurde durch den Staatssekretär des Ministeriums für Kultur und Medien, Herrn Mohammed Ghazali vertreten. Alle beteiligten gaben gleichzeitig den Startschuss für die erste Ausstrahlung der chinesischen Fernsehserie „Das glückliche Leben des Jin Tailang“ ab.

China beabsichtigt die marokkanische Gesellschaft positiv für sich einzunehmen.

Laut China Internet Information Center betrachtet China die Unterzeichnung des Abkommens „als eine Chance, langfristige, pragmatische und tief gehende Kooperationen mit den Medienanstalten Marokkos zu pflegen, sagte Wang Gengnian in seiner Rede.

Der Intendant von 2M, Salim El-Sheikh, begrüßte in seiner Rede die Verbreitung chinesischer Kultur in Marokko. Zudem hoffe er auf weitere Erfolge der bilateralen Kooperation im Film- und Fernsehbereich.“ China engagiert sich zunehmend in Marokko, was auch zur Ansiedlung von chinesischen Bürgern führen wird. China denkt stets langfristig. Um die marokkanische Gesellschaft offen und positiv für die chinesische Bevölkerung einzunehmen soll durch gezielte Medienpräsenz und Kulturtransfer entsprechend Einfluss genommen werden.