In eigener Sache: Aufruf zur Rückmeldung und Unterstützung

In eigener Sache

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Liebe Leserinnen und Leser,

vor genau zwei Monaten hat Maghreb-Post über anstehende Veränderungen in der gesellschaftlichen Struktur des Angebots informiert. Dabei waren zwei Dinge besonders wichtig. Zum einen die Ankündigung einer Organisation des Angebots als Unternehmen. Diese Umorganisation hat stattgefunden.

Zum anderen ging es, um einen Aufruf das Angebot finanziell zu Unterstützen, so dass weiterhin Informationen, hauptsächlich aus Marokko, aber auch aus Algerien und Tunesien, in deutscher Sprache bereitgestellt werden können. Dabei kann man Maghreb-Post einmalig oder regelmäßig schon mit kleinen Beträgen unterstützen.

Wie ist es bisher gelaufen:

Hier soll die Gelegenheit genutzt werden, allen bisherigen Unterstützern sehr herzlich zu danken. Leider waren es sehr wenige, wenn darunter auch zwei Zuwendungen dabei waren, die einen dreistelligen Betrag erreichten. Es waren auch sehr kleine Beträge dabei, z.B. 1€. Diesen Unterstützern will ich nicht weniger danken, denn ich bin davon überzeugt, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten agiert haben. Doch insgesamt bleibt die Unterstützung sehr weit von jeder Mindestsumme entfernt, die dringend benötigt wird, um ernsthaft weiter machen zu können.

In der Regel haben Maghreb-Post vor allem Personen unterstützt, die dem Namen nach keine maghrebinischen Wurzeln haben. Von Seiten der Leserinnen und Leser mit möglichen algerischen, marokkanischen oder tunesischen Wurzeln scheint die Bereitschaft zur Unterstützung sehr gering bzw. praktisch nicht vorhanden zu sein. Hier würde mich interessieren, weshalb dies so ist. Kommentieren Sie doch dazu diesen Artikel auf der Facebook-Seite von Maghreb-Post. Unter https://web.facebook.com/maghrebpost/

Das Nachrichtenangebot hat sich etabliert und wird von mehreren 10.000 Leserinnen und Lesern pro Monat, vor allem dem Namen nach und aus den zahlreichen Facebook – Kommentaren abgeleitet, mit maghrebinischen Wurzeln gelesen. Umso überraschender und bedauerlich ist dann, die sehr geringe Bereitschaft bereits ab 3,50€ (einmalig oder regelmäßig) dazu beizutragen, dass Informationen, hauptsächlich aus Marokko, einen Platz im deutschsprachigen Nachrichtenumfeld erhalten. Zugleich kritisieren diese Leserinnen und Leser mit angenommenen maghrebinischen Wurzeln die Seite besonders scharf, während konstruktive oder positive Kritik nahezu ausschließlich von Nicht – Maghrebinnern zu kommen scheint. Hier scheinen Anforderungen und Angebot nicht zusammenzugehen. Was passt nicht? Auch dazu gerne Kommentare auf Facebook schreiben!

Das Angebot kann aber nur offen und unabhängig fortgeführt werden, wenn ausreichend Finanzmittel für den Betrieb, die Pflege und für weitere Entwicklungen zur Verfügung stehen, von der Entlohnung oder Wertschätzung für die viele Arbeit ist dabei nicht mal die Rede. Also engagiert Sie sich, wenn ihnen an einem verlässlichen Informationsumfeld in deutscher Sprache gelegen ist.

Veränderungen bei Maghreb-Post

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