StartAlgerienAlgerien – Zum Ramadan 2024 warnt Kommunikationsminister TV-Sender

Algerien – Zum Ramadan 2024 warnt Kommunikationsminister TV-Sender

Früheren Beschwerden soll Rechnung getragen werden.

Während des für Muslime heiligen Fastenmonats Ramadan sollen die ausgestrahlten Inhalte gewaltarm sein.

Algier – Der für Muslime heilige Fastenmonat Ramadan rückt näher und die Regierung in Algier trifft bereits Vorbereitungen. Dazu gehören Planungen für die Versorgung der Menschen aber auch Überlegungen zu Informations- und Unterhaltungsprogrammen in dieser Zeit.

Nach algerischen Medienberichten seien die landeseigenen Fernsehsender angewiesen worden, während des Ramadan 2024 keine Programme mit gewalttätigen Inhalten auszustrahlen, sagte Kommunikationsminister Mohamed Laagab am vergangenen Dienstag, wie die staatliche Agentur APS berichtete.

In einer Presseerklärung am Ende einer Präsentation des Haushaltsentwurfs für das neue Haushaltsjahr vor Mitgliedern des Finanz- und Haushaltsausschusses sagte Kommunikationsminister Laagab: „Jeder Fernsehsender hat seine eigenen Programme, die dem heiligen Monat gewidmet sind. In diesem Jahr gibt es Richtlinien und Anweisungen, um Programme mit gewalttätigen Inhalten, sowohl verbal als auch physisch, zu vermeiden”.

Früheren Beschwerden soll Rechnung getragen werden.

Bei früheren Sendungen habe es Zuschauerbeschwerden wegen Gewaltszenen gegeben, betonte der Minister.

Die Fehler der Vergangenheit würden sich in diesem Jahr nicht wiederholen, habe der Minister betont. Er habe angekündigt, dass „diese Woche oder spätestens nächste Woche ein Treffen mit dem Generaldirektor des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und den Direktoren der Privatsender stattfinden wird.“ Ziel sei es, die bestehenden Richtlinien zu bekräftigen. Dies steht im Einklang mit dem neuen Informationsgesetz, das am 3. Dezember 2023 in Kraft getreten ist. Dieses Gesetz legt klare Bedingungen fest, die in Bezug auf Gewalt und Ausbeutung von Kindern in der Werbung oder auf andere Weise strikt eingehalten werden müssen.

Minister Laagab äußerte die Hoffnung, dass die Fernsehsender lehrreiche bzw. unterhaltsame Inhalte ausstrahlen und sich von sensiblen Themen fernhalten. „Auf diese Weise würden die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht irritiert oder verärgert.”

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