StartMarokkoMarokko – Chinesischer Batteriehersteller Tinci Materials Technology will Werk errichten.

Marokko – Chinesischer Batteriehersteller Tinci Materials Technology will Werk errichten.

Phosphatvorkommen ausschlaggebend für die Wahl Marokkos.

Binnen 36 Monaten soll ein Werk von Tinci Materials Technology in Marokko mit der Produktion von Vorprodukten für die Herstellung von Akkus beginnen können.

Guangzhou – Tinci Materials Technology, ein großer chinesischer Produzent und Lieferant von Elektrolyten und Elektrolytchemikalien für Lithiumbatterien, will im Ausland weiter wachsen und den europäischen wie auch den US-amerikanischen Markt weiter erschließen und diese mit kürzeren Lieferketten versorgen.

Dazu befinde sich das chinesische Unternehmen bereits in weitfortgeschritten Planungen für den Bau von zwei Fabriken, zur Herstellung von Vorprodukten bzw. Batterien (Akkus) für Elektrofahrzeugen. Das berichten das chinesische Newsportal YiCai Global am 28. Juni 2023 auf der eigenen Webseite.

Um den europäischen Markt besser beliefern zu können, scheint man sich als einen der geplanten neuen Produktionsstandorte für Marokko entschieden zu haben.

Der Tinci Konzern habe bereits mit der Vorbereitungsphase, einschließlich der Machbarkeitsstudie und der Umweltverträglichkeitsprüfung begonnen.

Die in Singapur ansässige Tochtergesellschaft des Konzerns wolle alleine in Marokko ca. 280 Mio. US-Dollar investieren. Das dann in Marokko angesiedelte Unternehmen soll vorranging Vorprodukte für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien bzw. Akkus herstellen.

Phosphatvorkommen ausschlaggebend für die Wahl Marokkos.

In seiner Erklärung teilte Tinci Materials Technology weiter mit, dass Marokko über reichlich Phosphorit-Erzressourcen verfüge. Weiter wird betont, dass der Besitz einer Anlage in dem nordafrikanischen Land dem Unternehmen auch dabei helfen werde, den europäischen Markt besser zu bedienen und zu erkunden. Das Werk selbst könnte bereits in 36 Monaten mit der Produktion beginnen.

Weitere Standortvorteile gegeben.

Für Marokko spricht aber sicherlich auch, dass sich das Ökosystem rund um die Automobilindustrie weit entwickelt hat.

Erste japanische und chinesische Zulieferer für die Elektromobilität planen ein Engagement oder sind bereits vor Ort. Hinzu kommen die niedrigen Arbeitskosten, Beihilfen durch den Staat und langjährige Befreiungen von Steuern und Sozialabgaben.

Der Standort unmittelbar an der Straße zu Gibraltar sowie der Hochseehafen Tanger Med machen es nicht zuletzt für asiatische Investoren logistisch einfacher, nicht nur Europa schnell zu beliefern, sondern zugleich auch die USA.

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