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Marokko – DGSN meldet Rückgang der Kriminalität – Bekämpfung von Drogenhandel ein Schwerpunkt

Drogenkriminalität weiter im Fokus der Sicherheitsdienste.

Anzahl der erfassten Delikte sank um 10%, Tötungsdelikte seien um 25% zurückgegangen. Über 81 Tonnen an Haschisch beschlagnahmt. DGSN betont verstärkten Kampf gegen neue synthetische Drogen.

Rabat – Die Generaldirektion für nationale Sicherheit (DGSN) hat in diesen Tagen ihren ausführlichen Tätigkeitsbericht veröffentlicht, der auch Aussagen zur allgemeinen Kriminalität im Land enthält.

Die DGSN hebt in ihrem Tätigkeitsbericht 2023 hervor, dass es im Rahmen der verabschiedeten Strategie 2022 – 2026 Fortschritte im Bereich der eigenen Strukturen, der Aufklärung sowie im Rahmen der Forensik gegeben hat. Hinzugekommen seien neue Methoden und technische Hilfsmittel. Diesem umfassenden Ansatz sei es zu verdanken, dass die Kriminalität im fast beendeten Jahr um ca. 10% zurückgegangen sei.

Dies beziehe sich auf die Anzahl der Fälle und registrierten Vorfälle, die sich im Laufe des Jahres auf insgesamt 738.748 Fälle belaufen hätten. Infolgedessen seien 723.874 Personen festgenommen und an verschiedene Staatsanwälte verwiesen worden.

Auch die Indikatoren für Gewaltkriminalität hätten einen Rückgang verzeichnet. So sei die Anzahl der Morde und Tötungsdelikte um 25 %, sexuelle Übergriffe um 4 %, Autodiebstähle um etwa 19 %, qualifizierte Diebstähle um 9 % und Gewaltdiebstähle um 6 % zurückgegangen.

Parallel zum Rückgang der Kriminalitätsindikatoren sei die Repressionsrate – also die Rate der Aufklärung begangener Straftaten – im siebten Jahr in Folge auf einem historisch hohen Niveau gehalten worden und würde bei 95 % der insgesamt erfassten Fälle und etwa 92 % der Gewaltverbrechen liegen.

Drogenkriminalität weiter im Fokus der Sicherheitsdienste.

Im Bereich der Drogenkriminalität sei es im Jahr 2023 zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen der Nationalen Sicherheit und den Nationalen Territorialüberwachungsdiensten (DGST) bei der kriminalpolizeilichen Aufklärung und Grenzkontrolle gekommen.
Die Zusammenarbeit an den Grenzposten habe zur Registrierung und Bearbeitung von 99.513 Fällen, was zur Festnahme von 130.212 Personen, darunter 305 Ausländern, geführt. Insbesondere habe sich die Sicherstellungen von Haschisch auf 81.175 Tonnen belaufen, was einem Rückgang um 17 % gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Darüber hinaus seien 1.922 Tonnen Kokain, 6,88 kg Heroin sowie 1.223.774 Ecstasy-Tabletten und andere psychotrope Substanzen beschlagnahmt worden.

Das Jahr 2023 sei geprägt von der Umsetzung eines Aktionsplans zur Bekämpfung der Produktion und des Handels mit der synthetischen Droge „L’pufa“ gewesen. An dieser konzertierten Aktion seien Elemente der Spezialeinheit der Generaldirektion für nationale Territorialüberwachung DGST, des Forschungs- und Interventionsteams der Justizbrigade der Nationalen Polizei und aller dezentralen DGSN-Dienste beteiligt gewesen.
Das Ergebnis sei die Störung des Drogenhandelsnetzwerks gewesen, welche zur Festnahme von 575 Personen und zur Beschlagnahmung von 5.175 kg dieser synthetischen Droge geführt habe.

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