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Marokko – König Mohammed VI. empfängt Premierminister Pedro Sanchéz

Pedro Sanchéz wiederholt Haltung Spaniens in der Frage der Westsahara / marokkanische Sahara.

Spanischer Premierminister zu Arbeits- und Freundschaftsbesuch in Marokko eingetroffen. König Mohammed VI. und Premierminister Sanchéz tauschen sich zu aktuellen Themen und den bilateralen Beziehungen zwischen Marokko und Spanien aus.

Rabat – Am heutigen Mittwoch reiste der spanische Premierminister Pedro Sanchéz zu einem Arbeits- und Freundschaftsbesuch nach Marokko. Am Hauptstadtflughafen Rabat – Salé wurde er von seinem marokkanischen Amtskollegen Aziz Akhannouch in Empfang genommen. Neben Gesprächen mit seinem Amtskollegen wurde Premierminister Sanchéz auch von König Mohammed VI. im Regierungspalast empfangen. Im Anschluss an das Treffen gab der marokkanische Königspalast eine Erklärung heraus.

„Seine Majestät König Mohammed VI., möge Gott ihm beistehen, empfing heute im Königspalast in Rabat Seine Exzellenz, Herrn Pedro Sánchez, Präsident der Regierung des Königreichs Spanien, der sich derzeit zu einem Arbeitsbesuch in Marokko aufhält“, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur MAP die Erklärung des Palastes.

Dieser Besuch knüpfe an die neue Dynamik in den bilateralen Beziehungen an, die durch das Treffen zwischen dem König und dem Präsidenten der spanischen Regierung im April 2022 und die bei dieser Gelegenheit erfolgte Annahme der gemeinsamen Erklärung zwischen den beiden Ländern eingeleitet worden sei, heißt es weiter.

Diese Dynamik verlaufe zufriedenstellend. Sie sei gekennzeichnet durch eine verstärkte Zusammenarbeit, Abstimmung und Partnerschaft in allen Bereichen, sei getragen durch Vertrauen, der gegenseitigen Achtung, des ehrgeizigen Engagements, der guten Nachbarschaft und der Einhaltung von Verpflichtungen.

Pedro Sanchéz wiederholt Haltung Spaniens in der Frage der Westsahara / marokkanische Sahara.

Während dieser Audienz habe der Präsident der spanischen Regierung gegenüber dem König von Marokko, die in der gemeinsamen Erklärung vom April 2022 enthaltene Position Spaniens in der Frage des Hoheitsanspruchs Marokkos auf die Westsahara / marokkanische Sahara, bekräftigt, „die die marokkanische Autonomie-Initiative als die ernsthafteste, realistischste und glaubwürdigste Grundlage für die Beilegung des Konflikts betrachtet. Seine Majestät der König dankte Spanien für diese neue konstruktive und wichtige Position.“

König und spanischer Premierminister tauchten sich über strategische Projekte aus.

Der König und Herr Pedro Sánchez hätten die einzigartigen Kooperationsperspektiven, die sich für die beiden Nachbarländer eröffnen, hervorgehoben. „Die gemeinsame Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2030 mit Portugal ist ein weiterer Hebel zur Stärkung der bilateralen Beziehungen“, heißt es in der Erklärung weiter.

Der spanische Regierungspräsident habe auch das Interesse Spaniens an den strategischen Initiativen hervorgehoben, „die Seine Majestät der König, möge Gott ihm beistehen, ins Leben gerufen hat, insbesondere an der afrikanischen Atlantikküsteninitiative, der königlichen Initiative für den Zugang der Sahel-Länder zum Atlantik und der afrikanisch-atlantischen Gaspipeline zwischen Nigeria und Marokko.“

Bei dieser Audienz waren von spanischer Seite José Manuel Albares, Minister für auswärtige Angelegenheiten, Europäische Union und Zusammenarbeit, und Emma Aparici, Generalsekretärin für auswärtige Angelegenheiten im Regierungspräsidium, und von marokkanischer Seite Fouad Ali El Himma, Berater des Königs, und Nasser Bourita, Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und marokkanische Auswanderer, anwesend.

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