StartGesellschaftMarokko – Lehrer im Angestelltenstatus gehen wieder auf die Straße.

Marokko – Lehrer im Angestelltenstatus gehen wieder auf die Straße.

Bildung von den Streiks inzwischen merklich betroffen.

Wieder fallen Schuldstunden aus, weil Lehrer im Angestelltenstatus die Arbeit niedergelegt haben und werden.

Rabat – Trotz der Einigung zw. dem Regierungschef und den Gewerkschaften setzt die Nationale Lehrerkoordination ihre landesweiten Streiks fort. Es ist bereits die dritte Streikwoche in Folge, berichtet Al Ahdath Al Maghribia. Dabei wurden Sie auch von Gruppierungen aus dem eher linken politischen Spektrum unterstützt.

Am 30. Oktober 2023 wurde eine Vereinbarung zw. dem Regierungschef und den repräsentativsten Gewerkschaften getroffen.

Die Nationale Koordination und die Nationale Bildungsgewerkschaft werden dennoch ihre Streiks in der kommenden Woche fortsetzen.
Vom 31. Oktober bis zum 2. November streikten die Lehrer im ganzen Land. In der Zeit ab dem 7., 8. und 9. November, wollen sie erneut streiken. Dieser soll mit einem landesweiten Marsch in Rabat verbunden werden. Der Marsch soll vom Parlament zum Sitz des Bildungsministeriums führen.

Für Dienstag, den 7. November, planen die beiden Organisationen einen partiellen Sitzstreik vor dem Ministerium und weitere Proteste in den Schulpausen.
Die Gewerkschaften haben mit dem Regierungschef vereinbart, den Status der Bildungsbeamten zu überprüfen. Dennoch hielten sie am 2. November eine Mahnwache vor dem Sitz des Bildungsministeriums ab.

Im Gespräch mit der Tageszeitung Al Ahdath Al Maghribia betonte Abdelouahab Shimi, Mitglied der nationalen Koordination: „Die streikenden Lehrer sind bereit, ihre Protestaktion auszusetzen, wenn die Regierung klare Antworten auf klare Forderungen gibt. Aber wir können die Streiks nicht beenden, ohne die Details zu kennen. Auf der Grundlage klarer Kommuniqués und Absichten zur Verbesserung der Situation wäre dies jedoch möglich.“

Herr Shimi betonte auch, dass „die Regierung, die die Forderungen der Streikenden kennt, bei dem Treffen mit den Gewerkschaften Vorschläge machen sollte, um die Erwartungen der Lehrer zu erfüllen“. Zu den Hauptforderungen, die in dem Brief, den die Koordination vor dem Treffen mit den Gewerkschaften an den Regierungschef geschickt hatte, enthalten waren, gehörten „die Respektierung der Gewerkschaftsfreiheit im nationalen Bildungssektor, die Garantie der Ausübung des Streikrechts in Übereinstimmung mit der Verfassung und internationalen Konventionen, die Aufhebung der illegalen Gehaltsabzüge von Streikenden und die Rückzahlung aller Beträge, die von ihren Gehältern abgezogen wurden”.
Der Koordinator forderte auch die Rücknahme aller Disziplinarmaßnahmen und Sanktionen, die gegen Lehrer wegen ihrer mutmaßlich militanten Aktivitäten verhängt worden waren. Er erklärte, dass er sowohl die Form als auch den Inhalt des Gesetzes ablehne. Er forderte die Abschaffung des Gesetzes und eine Erhöhung der Gehälter und Pensionen. Experten zufolge haben sich die wiederholten Streiks stark auf das Lernen der Schüler/innen ausgewirkt.

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