StartGesellschaftMarokko – Ministerin muss Verkauf von minderwertigem Treibstoff einräumen.

Marokko – Ministerin muss Verkauf von minderwertigem Treibstoff einräumen.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französische Tankstellenkette.

Leila Benali hat den Verkauf von minderwertigem Treibstoff in Casablanca bestätigt.

Rabat – Leila Benali, Ministerin für Energiewende und nachhaltige Entwicklung, habe kürzlich zugegeben, dass an zwei Tankstellen in Casablanca große Mengen minderwertigen Diesels verkauft wurden, berichtet das Nachrichtenportal Le360.

In ihrer Antwort auf eine schriftliche Anfrage von Nadia Thouami, Abgeordnete der Progressiven und Sozialistischen Partei (PPP), erklärte Ministerin Leila Benali, dass zwei Tankstellen, die einem französischen Unternehmen gehören, kürzlich „minderwertigen” Diesel an ihre Kunden verkauft hätten.

Es habe sogar Demonstrationen vor diesen Tankstellen gegeben, da dies für viele Kunden ein Ärgernis gewesen sei.

Die Analyse von Diesel- und Benzinproben habe ergeben, so Laila Benali, dass der von den beiden Tankstellen verkaufte Treibstoff von schlechter Qualität gewesen sei.

Angesichts dieser negativen Ergebnisse habe die Ministerin den Fall der Staatsanwaltschaft in Casablanca übergeben.

Im gesamten Tankstellennetz des französischen Unternehmens hatten nur diese beiden Tankstellen den minderwertigen Treibstoff geliefert. Weitere Nachforschungen ergaben, dass die schlechte Qualität des Treibstoffs nur aus dem lokalen Vertrieb stammen konnte.

Es ist allgemein bekannt, dass minderwertiger Kraftstoff direkte Auswirkungen auf den Fahrzeugmotor habe kann. Er schädige das Einspritzsystem und den Dieselfilter des Fahrzeugs. Die bei der Verwendung dieser Kraftstoffe entstehenden Abgase trügen zur Luftverschmutzung bei und seien daher besonders gesundheits- und umweltschädlich.

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