StartGesellschaftMarokko - Schwere Überschwemmungen in Errachidia und Oujda nach Starkregen.

Marokko – Schwere Überschwemmungen in Errachidia und Oujda nach Starkregen.

Marokkanischer Wetterdienst erläutert Hintergründe.

Regional begrenzte Unwetter haben in der Provinz Errachidia und in Oujda am Donnerstag, den 14. September 2023 für Überschwemmungen gesorgt.

Rabat – In Errachidia, am Fuße des östlichen Atlasgebirges reichten 20 mm Regen aus, um Überschwemmungen zu verursachen, wie marokkanische Medien berichten. Dadurch wurde der Verkehr auf mehreren Hauptstraßen behindert. Auch in der Region Oujda kam es zu Überschwemmungen nach teils heftigen Gewittern.

Vor allem die Nationalstraße 10 habe unter den Überschwemmungen gelitten, wird das Infrastrukturamt der Provinz Errachidia zitiert. Auf dem Oued Chaaba zwischen Goulmima und Tinejdad kam es zu Staus. Die Straße zwischen Errachidia und Meski wurde durch Überschwemmungen im Oued Taznakt und im Oued Meski unterbrochen. Auch auf der Regionalstraße 702 zwischen Melaab und Touroug entlang des Oued Touroug kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Erbenfalls kam es in der Region Oujda, im Nordosten Marokko, zeitweise zu Verkehrsbehinderungen durch Überschwemmungen. Die Überschwemmungen betrafen den Oued Isly und unterbrachen die Provinzstraße zwischen Oued El Himer und Oujda.  Aber auch die Provinzstraße 6036 zwischen Mesferki und Oujda im Oued Atchane war gesperrt.

Marokkanischer Wetterdienst erläutert Hintergründe.

Der Durchzug relativ kalter Luftmassen im Norden habe am vergangenen Donnerstag, den 14. September 2023, zu einer instabilen Wetterlage im Osten des Landes geführt, so Lhoussaine Youabd, Leiter der Kommunikationsabteilung der Generaldirektion für Meteorologie (DGM).

Zwei Hauptfaktoren hätten zu den heftigen Gewittern mit Hagel beigetragen:

Zum einen trafen die kalten Luftmassen der oberen Luftschichten auf die Wärme und Feuchtigkeit der unteren Luftschichten. Dieser Temperaturunterschied zwischen den unteren und den darüber liegenden kalten Schichten begünstigte eine rasche Kondensation. Die Folge waren Gewitter, die im Osten des Landes und im Mittleren Atlas zu heftigen Regenfällen führten.

Zum anderen begünstigen das Rif – Gebirge und die Ausläufer des Hochreliefs des Mittleren Atlas und seiner östlichen Ausläufer das rasche Aufsteigen der Luft und die Bildung instabiler Kumulonimbuswolken, die lokal heftige Gewitter verursachten.

Relativ hohe Niederschlagsmengen gemeldet.

Eine Zusammenfassung der Niederschlagsmengen in Millimetern, die von der Generaldirektion für Meteorologie in den letzten 24 Stunden aufgezeichnet wurden:

  • Errachidia: 20 mm
  • Oujda: 13 mm
  • Tinghir: 12 mm
  • Taza: 12 mm
  • Ifrane: 11 mm
  • Taza: 10 mm
  • Berkane: 8 mm

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