StartGesellschaftMarokko – Sorge vor Einschleppung von Bettwanzen aus Europa.

Marokko – Sorge vor Einschleppung von Bettwanzen aus Europa.

Verstärkte Kontrollen an den Landesgrenzen sind zu erwarten.

Gesundheitsministerium aktiviert Seuchenwarnprotokoll, um Einschleppung von Schädlingen (Bettwanzen) unter anderem aus Frankreich zu erschweren.

Rabat – Hauptsächlich Frankreich wird derzeit von einer Plage heimgesucht. Das ganze Land ist inzwischen von Bettwanzen betroffen. Die Schädlinge, die sich gerne in Polstermöbeln und Matratzen ansiedeln, nachtaktiv sind und sich von Blut, auch menschliches Blut, ernähren, bestimmen zunehmend die Schlagzeilen und haben auch die marokkanischen Behörden alarmiert.

Gesundheitsministerium aktiviert Warnstufe nach Verdachtsfall auf einer Fähre aus Südfrankreich.

Am vergangenen Dienstag kündigte das Ministerium für Gesundheit und Soziales die Aktivierung des gesundheitlichen Überwachungssystems an, um eine mögliche Einschleppung von Bettwanze in das Land zu verhindern.

„Als Reaktion auf Informationen über die Ausbreitung der Bettwanze in einem europäischen Land und um ein Eindringen dieses Insekts in das nationale Hoheitsgebiet zu verhindern, kündigt das Ministerium für Gesundheit und Soziales in Abstimmung mit den verschiedenen öffentlichen Behörden, die mit der Gesundheitsüberwachung an den Grenzen betraut sind, die Aktivierung des Systems der gesundheitlichen Überwachung und der proaktiven Kontrolle gegen ein Eindringen und die Ausbreitung dieses Insekts an”, heißt es in einer Erklärung des Ministeriums.

Fährschiff aus Marseille löste mit Verdachtsfall ersten Alarm aus.

Aufgrund einer Warnung des Kapitäns eines Schiffes, das am 2. Oktober 2023 aus dem Hafen von Marseille in Frankreich kam, wegen des Verdachts auf Bettwanzen in der Kabine der Besatzung, informiert das Ministerium die Öffentlichkeit darüber, dass die dem Ministerium unterstehenden Gesundheitsüberwachungsdienste des Hafens von Tanger Med die Kabinen der Besatzung inspiziert und die in solchen Fällen üblichen Verfahren angewandt hätten, indem sie alle Komponenten des Schiffes, seine Ladung und seine Gemeinschaftsräume gründlich inspizierten, betonte die gleiche Erklärung und fügt hinzu, dass die Ergebnisse der Inspektion gezeigt hätten, dass es an Bord des Schiffes keine Insekten, einschließlich Bettwanzen, gebe.

Verstärkte Kontrollen an den Landesgrenzen sind zu erwarten.

Die Abteilungen für Gesundheitskontrolle des Ministeriums im Hafen Tanger Med und an anderen Transitpunkten auf dem See-, Luft- und Landweg führen in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Abteilungen gründliche und umfassende Inspektionen aller Transportmittel durch, die in diese Grenzübergänge ein- oder ausfahren, und zwar gemäß den Verfahren für die Gesundheitsüberwachung an den nationalen Grenzen und den internationalen Standards, wie sie in den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) empfohlen werden, so die Pressemitteilung.

Das Ministerium betont, dass diese Maßnahmen Teil seiner Bemühungen seien, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, die öffentliche Gesundheit zu schützen und das Eindringen dieses Insekts in das nationale Hoheitsgebiet zu verhindern.

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