StartMarokkoMarokko – US-Außenminister könnte Marokko besuchen.

Marokko – US-Außenminister könnte Marokko besuchen.

Mehrere Themen zwischen USA und Marokko auf einer möglichen Agenda.

Besuch von Anthony Blinken noch im Oktober möglich – Normalisierung zwischen Israel und Saudi-Arabien ein Thema der Gespräche in Rabat. Aber auch Westsahara und Negev-Forum könnten Thema sein.

Washington – Nach israelische Meldungen könnte US-Außenminister Anthony Blinken noch im Oktober sowohl Saudi-Arabien wie auch Marokko besuchen. Unter anderem meldet dies i24NEWS, ein israelischer Nachrichtensender, der auch in Rabat ein Büro betreibt.

„US-Außenminister Anthony Blinken wird Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde besuchen und hat Saudi-Arabien und Marokko zu seiner Nahostreise hinzugefügt“, meldet der Nachrichtensender. Die Reise soll in der dritten Oktoberwoche stattfinden und sei Teil der Bemühungen Washingtons, „die Normalisierung zwischen Jerusalem und Riad voranzutreiben und das Abraham-Abkommen auszuweiten, mit dem Marokko und andere die Beziehungen zu Israel normalisierten“, heißt es weiter. Von Seiten des US-State Departments gab es dazu noch keine Bestätigung.

Saudi-Arabien und Israel könnten Beziehungen normalisieren.

Derzeit herrscht große Bewegung in der politischen Landschaft des Nahen Ostens. Nach dem der Iran und Saudi-Arabien ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen haben, obwohl sie im Jemen weiter einen Stellvertreterkrieg gegeneinander führen, verkündete der Kronprinz Mohamed ben Salman MBS vor kurzem Annäherungen zwischen Riad und Tel Aviv. Saudi-Arabien und Israel könnten ihre Beziehungen normalisieren. Aktuell erkennt Saudi-Arabien die Existenz Israels nicht mal an.

Mehrere Themen zwischen USA und Marokko auf einer möglichen Agenda.

Mit Bezug auf Marokko steht noch im Oktober eine Entscheidung des UNO-Sicherheitsrats zur MINURSO – Mission in der Westsahara / marokkanischen Sahara an. Zuvor wird der UN-Sonderbeauftragter des Generalsekretärs für die Westsahara, Stafan de Misturo, seinen Bericht abgeben.

Während die USA unter Donald Trump die Souveränität Marokkos über die Westsahara per Dekret anerkannten, scheint die Biden-Administration zwar diese Anerkennung nicht zurückzuziehen, aber durch die Stärkung des durch die UNO geführten Friedenprozesses defacto zu relativieren. Auch das von den USA unter Präsident Trump versprochene Konsulat in der Westsahara / marokkanischen Sahara ist in Washington kein Thema mehr.

Trotz allem ist Marokko für die USA der wichtigste Verbündeter in Nordafrika und einer der wichtigsten Partner außerhalb der NATO.

Bei möglichen Gesprächen zwischen dem marokkanischen Außenminister Nasser Bourita und Anthony Blinken in Rabat könnte es sicherlich auch um die Abhaltung des Negev-Forums gehen, dass Marokko immer wieder verschoben hat, angesichts der Gewalt zwischen Israelis und Palästinenser sowie der Übergriffe israelischer Sicherheitskräfte und Militärs auf die heiligen Stätten der Muslime in Jerusalem.

Marokko – Blinken und Bourita erläutern Ergebnisse des Arbeitsbesuchs in Rabat

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