StartGesellschaftMarokko – Starkregen könnte Trinkwasserversorgung in Oujda gefährden.

Marokko – Starkregen könnte Trinkwasserversorgung in Oujda gefährden.

Eintrübung von Wasser im Trinkwasserreservoir erschwert Versorgung in Oujda.

Versorgungsunternehmen der Region informieren Einwohner über Eintrübung im Staudamm

Oujda – In den letzten Tagen, kam es in Marokko zu starken Regenfällen in einzelnen Regionen im Nordosten und im Atlasgebirge, die teils zu Überflutungen geführt haben. So meldeten Städte wie Marrakech, Khenifra, Midelt, Fés sowie Oujda den Übertritt einzelner Flüsse. Obwohl sich die von einer schweren Dürre betroffenen Marokkanerinnen und Marokkaner über den nassen Segen freuen, haben vor allem die Schlammmassen, die durch das Regenwasser über die Flüsse in die Staudämme gelangt sind, Folgen für die Trinkwasserversorgung.

Eintrübung von Wasser im Trinkwasserreservoir erschwert Versorgung in Oujda.

Die sog. Autonome interkommunale Wasser- und Stromversorgungsgesellschaft von Oujda (Régie autonome intercommunale de distribution d’eau et d’électricité d’Oujda – Radeeo) gab am vergangenen Samstag (22. Oktober 2022) bekannt, dass die Trinkwasserversorgung der Stadt Oujda aufgrund der Trübung des Wassers im Machraa-Hammadi-Staudamm beeinträchtigt bzw. sogar unterbrochen werden könnte.

Das Wasser aus dem Staudamm, der die Stadt mit Trinkwasser versorge, könne wegen der jüngsten stürmischen Regenfälle in der Region Oriental teilweise nicht sofort genutzt bzw. verbraucht werden, erklärte Radeeo in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Office national de l’Electricité et de l’Eau potable (ONEE) und der Agence du Bassin Hydraulique de la Moulouya (ABHM).

Die ONEE arbeite bereist an einer Lösung und an der Erneuerung des Versorgungskanals, mit denen die Stadt mit Wasser aus dem Staudamm versorgt werde. Die Arbeiten sollen so lange andauern, bis die Trübung des Wassers soweit verbessert sei, dass das Oberflächenwasser des Staudamms wieder verwendet werden kann, so die Erklärung, die von marokkanischen Medien aufgegriffen worden ist.

Die großen Niederschlagsmengen v. a. in der Region Oriental haben zu einem erheblichen Anstieg der Trinkwasservorräte in der Region geführt, heißt es in der Erklärung weiter. Dieser Anstieg trage dazu bei, die Trinkwasserversorgung der Stadt für einen längeren Zeitraum zu gewährleisten bzw. zu sichern.

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