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Marokko – Statusanpassung der Lehrerinnen und Lehrer im Angestelltenverhältnis kosten 17,5 Mrd. MAD

Weitere Gespräche seien geplant.

Premierminister erläutert dem Parlament die Wirkungen des mit den Vertretern der streikenden Lehrerinnen und Lehr unterzeichneten Abkommens.

Rabat – Regierungschef Aziz Akhannouch hat erklärt, dass sich die Kosten für den neuen einheitlichen Status der Lehrkräfte im Bildungssektor bis 2028 auf zusätzliche 17,5 Milliarden marokkanische Dirham MAD belaufen werden.

Am gestrigen Montag, den 5. Februar 2024, sprach Premierminister Akhannouch in der mündlichen Fragestunde zur allgemeinen Politik im Plenum des Parlaments über den Prozess des sozialen Dialogs mit den Partnern des Sektors. Dieser Dialog endete bisher aus Sicht der Regierung am 26. Dezember 2023 mit der Unterzeichnung eines Vereinbarungsprotokolls mit den fünf repräsentativsten Gewerkschaften.

Vereinbarung siehe mehrere Verbesserungen für Lehrerinnen und Lehrer vor.

Dieses neue Abkommen würde dazu beitragen, die Arbeitsqualität der Lehrer/innen zu verbessern, betonte der Regierungschef. Es sehe eine Nettogehaltserhöhung von mindestens 1.500 MAD pro Monat und die Einführung einer Prämie von 1.000 MAD ab der dritten Klasse vor.

Die Vereinbarung sehe eine außerplanmäßige Beförderung für Lehrer/innen der Primar- und Sekundarstufe vor. Alle Lehrer/innen werden beschleunigt befördert und die Dossiers, die sich seit Jahren stapeln, einschließlich derer von Lehrkräften der Besoldungsgruppe 10, werden abgearbeitet, so Premierminister Akhannouch.

Bewerber mit hohen akademischen Grand werden gesondert behandelt.

Er erwähnte auch die Regelung der Situation der Lehrkräfte, die einen Master oder einen gleichwertigen Abschluss, einen Doktortitel oder einen als gleichwertig anerkannten akademischen Grad besitzen. Für diese Mitarbeiter/innen werden spezielle Auswahlverfahren organisiert, damit sie in die entsprechende Besoldungsgruppe aufsteigen können. Darüber hinaus wird eine neue Besoldungsgruppe für Auszubildende geschaffen.

Die Vereinbarung gewährt denjenigen, die in eine derzeit blockierte Besoldungsgruppe befördert werden, rückwirkend ein Dienstalter. Darüber hinaus wird ein neues Gremium für Bildungsverwalter/innen und ein Sonderstatus für Hochschullehrer/innen geschaffen.

Das Abkommen sieht auch zusätzliche Stipendien oder eine Erhöhung der Stipendien für bestimmte Kategorien wie Universitätsprofessor/innen, Bildungsverwalter/innen und qualifizierte Sekundarschullehrer/innen vor. Die Familien der Erdbebenopfer von Al Haouz werden ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Mohammed VI Stiftung unterstützt.

Weitere Gespräche seien geplant.

Regierungschef Aziz Akhannouch kündigte an, dass die Regierung eine neue Runde des sozialen Dialogs plane. Daran wird die Regierung, die zentralen Gewerkschaften und die Arbeitgeber teilnehmen. Dies ist Teil der Umsetzung des Abkommens vom April 2022 zwischen den Gewerkschaften, der Regierung und den Arbeitgebervertretern. Diese sieht die Institutionalisierung des sozialen Dialogs mit zwei Treffen pro Jahr vor.

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