StartMarokkoMarokko – Wasserknappheit – Regierungssprecher kündigt mehrere Maßnahmen an.

Marokko – Wasserknappheit – Regierungssprecher kündigt mehrere Maßnahmen an.

Regierung plant bis 2027 ca. 143 Mrd. MAD zu investieren.

Versorgung mit Trinkwasser soll im ganzen Land sichergestellt werden. Bis zu 143 Mrd. MAD sollen investiert werden, kündigt Regierungssprecher Baïtas nach der Sitzung des Regierungsrates an.

Rabat – Um das Problem der Wasserknappheit proaktiv anzugehen und die Trinkwasserversorgung in allen Regionen des Königreichs sicherzustellen, prüfe die Regierung eine Reihe mittel- und langfristiger Projekte, erklärte Mustapha Baïtas, Minister für die Beziehungen zum Parlament und Sprecher der Regierung, am vergangenen Donnerstag.

Auf der Pressekonferenz nach dem Ministerrat erklärte Regierungssprecher Baïtas auf eine Frage zur Wasserknappheit, dass die Regierung eine Reihe von Maßnahmen ergriffen habe, um die Umsetzung von Projekten zu beschleunigen, die mittelfristig Wirkung zeigen sollen. Dazu gehören der Bau mehrerer Staudämme und Projekte zur Verbindung von Wassereinzugsgebieten.

Diese Maßnahmen ergänzen eine Reihe von Aktionen und Programmen zur Bewältigung der Wasserproblematik. Dazu gehören das nationale Programm für Meerwasserentsalzungsanlagen, das Programm zur Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser, das Programm zur Wassereinsparung in Trinkwasserversorgungsnetzen und die Verstärkung der Überwachung.

Baïtas wies darauf hin, dass die Regierung eine Reihe von Maßnahmen zur kurzfristigen Wasserbewirtschaftung ergriffen habe. Dazu gehöre die Sicherstellung einer optimalen Ressourcennutzung bei Staudämmen, Brunnen und Entsalzungsanlagen. Notfallsysteme für den Wassertransport und die Wasserversorgung seien eingeleitet worden, um das Risiko der Wasserverschmutzung zu verringern und den Durchfluss in den Verteilungsnetzen zu reduzieren.

Regierung plant bis 2027 ca. 143 Mrd. MAD zu investieren.

Das Nationale Programm für Trinkwasserversorgung und Bewässerung (PNAEPI) 2020-2027, das von König Mohammed VI. geleitet werde und mit einem Gesamtbudget von 143 Milliarden marokkanische Dirham ausgestattet sei, ziele darauf ab, die steigende Nachfrage nach Wasserressourcen zu decken, die Wassersicherheit zu gewährleisten, die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen, die Wasserversorgung auszubauen und die Trinkwasserversorgung in ländlichen Gebieten zu stärken, sagte er weiter.

In Bezug auf die proaktiven Maßnahmen zur Linderung der Auswirkungen der Dürre und zur Sicherung der Wasserversorgung hob Baïtas die seit Dezember 2021 in Abstimmung mit allen Beteiligten ergriffenen Maßnahmen hervor. Dazu gehören Projekte zur Verbindung von Wassereinzugsgebieten, Vereinbarungen zum Bau von kleinen Staudämmen und Bergsperren mit einem Budget von 4,27 Milliarden MAD sowie der Abschluss eines Abkommens zur Unterstützung der ländlichen Trinkwasserversorgung in Höhe von 4,31 Milliarden MAD. Von diesen Maßnahmen profitieren 119 ländliche Zentren.

Der Regierungssprecher verwies auch auf das Notfall- oder Ergänzungsprogramm für die Trinkwasserversorgung in ländlichen Gebieten. Dieses Programm umfasst die Verteilung durch Wassertankwagen, die Installation von mobilen Entsalzungsanlagen, die Anschaffung von ca. 26 mobilen Brackwasserentsalzungsanlagen und die Anschaffung von Schwimmtanks als Reservoirs in Staudämmen.

Er hob auch mutmaßliche Erfolge hervor, die seit Oktober 2021 im Kampf gegen die Wasserknappheit erzielt worden seien, insbesondere durch den beschleunigten Bau großer Staudämme. Die Staudämme Oued Ghiss in Al Hoceima, M’dez in Sefrou, Koudiat El Berna in Sidi Kacem und Sakia El Hamra in Laâyoune sollen noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Der Bau von 13 großen Staudämmen, die zwischen 2025 und 2027 in Betrieb gehen sollen, werde ebenfalls beschleunigt.

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