StartGesellschaftMarokko will erster afrikanischer Gastgeber eine FIFA-Frauen-WM werden.

Marokko will erster afrikanischer Gastgeber eine FIFA-Frauen-WM werden.

Marokko plant Bewerbung als Gastgeber der FIFA-Frauen-WM 2031 gegen China und England.

Nach FIFA-WM 2030 der Männer soll auch die Frauenweltmeisterschaft nach Marokko kommen.

Rabat – Für die FIFA-WM 2030 der Männer fungieren Portugal, Marokko und Spanien gemeinsam als Gastgeber. Dazu haben die Abstimmungen und Vorbereitungen bereits begonnen. Zugleich wird das nordafrikanische Königreich auch Gastgeber der Fußball – Afrikameisterschaft CAN 2025 und mindesten einmal auch wieder Austragungsort der FIFA-Club-WM sein. Nun hat Marokko auch Interesser geäußert, Gastgeber der FIFA-WM der Frauen im Jahr 2031 zu sein.

Die Idee, die Frauen-Weltmeisterschaft 2031 auszurichten, entstand nach einer gemeinsamen Beratung zwischen der Regierung und den beiden Kammern des Parlaments, die am Donnerstag, dem 26. Oktober, in der Abgeordnetenkammer stattfand.

Der Präsident des Königlich-Marokkanischen Fußballverbands (FRMF) und stellvertretende Minister für Haushalt, Fouzi Lekjaa, hob die Vorteile des Landes hervor, das 2025 auch den Afrikacup der Nationen ausrichten wird.

Bisher haben nur zwei Länder ihr Interesse an der Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2031 bekundet: China und England.

Marokko plant Bewerbung als Gastgeber der FIFA-Frauen-WM 2031 gegen China und England.

Es ist bemerkenswert, dass die Frauen-Weltmeisterschaft noch nie auf afrikanischem Boden stattgefunden hat. Die erste WM fand 1991 in China statt, gefolgt von Schweden 1995, den USA 1999 und 2003, China 2007, Deutschland 2011, Kanada 2015, Frankreich 2019 und schließlich Australien und Neuseeland 2023. Gerade das Abschneiden der Frauennationalmannschaft Marokkos bei der letzten FIFA-WWM, die erstmalig die K.O.-Runde erreichen konnte, ließ auch den Frauenfußball ins Rampenlicht geraten.

Das Königreich fördert den Frauenfußball. So haben Spielerinnen Anrecht auf die gleichen Trainingsbedingungen wie die Männer. Zugleich stützt der Staat die Frauenliga im Land finanziell.

Rein technisch macht eine Bewerbung für Marokko Sinn. Nach dem man die FIFA-WM der Männer hoffentlich gemeinsam mit Portugal und Spanien erfolgreich veranstalten konnte, steht die Infrastruktur, bestehend aus modernisierten oder neuen Stadien sowie Unterbringungs- und Transportmöglichkeiten.
Auch werbepsychologisch wäre eine solche WM für Marokko sinnvoll. So kann man gerade mal ein Jahr nach der Herrnweltmeisterschaft an die Bilder und die Emotionen erinnern.
Die Bewerbung ist sicherlich nicht chancenlos, kann das Land doch auch damit argumentieren, dass es an der Zeit wäre, eine solche Veranstaltung auf afrikanischem Boden stattfinden zu lassen. Marokko wäre dann das erste Land des Kontinents, in dem eine Frauen FIFA-WM stattgefunden hätte.

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