Marokko – Gegenseitige Anerkennung von Impfzertifikaten mit der Türkei vereinbart.

Gegenseitige Anerkennung von COVID-19 Impfzertifikaten.

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Außenminiter
Außenminister Nasser Bourita (re) und türkischer Außenminister Mevlut Cavusoglu (li) - Videokonferenz

Außenminister von Marokko und der Türkei stimmen sich ab und planen Intensivierung der bilateralen Beratungen.

Ankara / Rabat – Der marokkanische Außenminister Nasser Bourita und sein türkischer Amtskollege, Herrn Mevlut Cavusoglu, stimmten sich per Videoschaltung am gestrigen 8. Mai 2021 über mehrere Themen ab. Beide Chefdiplomaten waren sich nach Angaben des marokkanischen Außenministers darüber einig, dass man die Beziehungen als positiv bewerten kann und sie vereinbarten in absehbarer Zeit die bilateralen Konsultationen wieder zu intensivieren. Dazu will man sich auch wieder persönlich treffen. Sie kündigten außerdem an, am Rande der nächsten gemeinsamen Kommission ein Wirtschaftsforum zu veranstalten, das sich hauptsächlich mit Handel und Investitionen befassen soll.

Gegenseitige Anerkennung von COVID-19 Impfzertifikaten.

Die beiden Minister tauschten sich über die Gesundheitssituation und die Anstrengungen im Kampf gegen die Coronavirus – Pandemie aus. Sie beschlossen bei dieser Gelegenheit, die von den jeweiligen Behörden der beiden Länder ausgestellten Impfzertifikate gegenseitig anzuerkennen, so das marokkanische Außenministerium in seiner Erklärung. Anders als die EU reicht es beiden Ländern, wenn ein Staatsbürger des jeweiligen Landes grundsätzlich geimpft ist, unabhängig vom Impfstoff. Damit genießen in Marokko geimpfte Personen bei ihren Reisen in oder durch die Türkei die gleichen Rechte, als wären sie in der Türkei geimpft worden und umgekehrt. Die EU akzeptiert Impfungen nur dann, wenn diese mit einem in der EU zugelassenen Impfstoffes vorgenommen worden sind.

Marokko – Einführung eines „Digitalen Impfpasses“ und mehr Reisefreiheiten für geimpfte Personen.

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