Marokko – Beihilfen für die Gastronomie vom Regierungsrat genehmigt.

Einkommensverluste und Umsatzrückgänge durch den COVID-19 Gesundheitsnotstand sollen abgemildert werden.

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Gastronomie
Gastronomie - Café - Restaurant - Imbiss

Regierungsrat stimmt für finanzielle Beihilfen für die Gastronomie und in diesem Sektor beschäftigte Gruppen.

Rabat – Der Regierungsrat, der unter der Leitung von Premierminister El Othmani per Videokonferenz am gestrigen Donnerstag (18. März 2021) tagte, bewilligte Sonderzahlungen und Beihilfen für die Gastronomie.

Der vom Minister für Beschäftigung und berufliche Integration vorgelegte Verordnungsentwurf, legt die Zahlung von Leistungen an Arbeitnehmer des Teilsektors Restaurants, für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zur Wiederaufnahme der Tätigkeit bzw. dem Ende der Gültigkeit der COVID-19 Eindämmungsmaßnahmen zur Schließung von Restaurants, fest. Dies erläuterte der Sprecher der Regierung, Saaid Amzazi, in einer Erklärung, die er in einer Pressekonferenz nach der Ratssitzung abgegeben hat.

Das Dekret regelt Zahlungen an alle Arbeitnehmer in der Gastronomie, die beim Nationalen Sozialversicherungsfonds CNSS freiwillig gemeldet sind oder von ihren Arbeitgebern bei der CNSS angemeldet wurden. Mit den Zahlungen sollen die Folgen, die dem Wirtschaftssektor aus dem COVID-19 Gesundheitsnotstand entstanden sind, abgemildert werden. Derzeit gilt ein allgemeiner Gesundheitsnotstand, der zuletzt bis zum 10. April 2021 verlängert wurde, und landesweite Eindämmungsmaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-COV 2. Die Gastronomie muss ihren Geschäftsbetrieb täglich um 21 Uhr Ortszeit beenden und auch die Abstandregeln führen zu weniger Besucherzahlen, was den Umsatz senkt. Das führt auch zu Einkommensverlusten bei den Angestellten in der Gastronomie.

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