Algerien – Absturz eines Kampfjets.

Pilot und Bordingenieure kamen ums Leben.

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Kampfjets
Quelle APS - Absturz eines algerischen Kampfjets.

Militärstab bestätigt Absturz eines russischen Kampfjets

Algier – Der algerische Kommandostab der Luftwaffe und der algerische Vizeverteidigungsminister bestätigten am gestrigen Donnerstag, dass bei einem Routineflug ein Kampfjet abgestürzt ist. Das Verteidigungsministerium teilte über die algerisch-staatliche Nachrichtenagentur APS mit, dass „nach einem geplanten Nachtflug ein Kampfflugzeug des Typs (SU24) des Luftwaffenstützpunkts Ain Ouessara / 1. Militär-Region gestern (20. Februar 2019) in einem unbewohnten landwirtschaftlichen Gebiet, um 22:00 Uhr, in der Nähe der Kommune Rechaïga in der Wilaya von Tiaret, abgestürzt ist.“ Der Kampfjet SU 24 wird von Russland gebaut und verkauft.

Die gleiche Quelle weist darauf hin, dass „nach diesem tragischen Ereignis der Generalstab des Armeekorps und der stellvertretender Minister des nationalen Verteidigungsstabschefs der Nationalen Volksarmee, sofort die Einleitung einer Untersuchung anordneten, um die Ursachen und Umstände des Absturzes aufzuklären“.

Erneutes Unglück für das algerische Militär

Im vergangenen Jahr verunglückte ein Militärtransporter mit zahlreichen Militärangehörigen, bei dem es eine hohe Opferzahl gegeben hat. Es starben mehr als 250 Personen. Das Großraumflugzeug befand sich auf einem Inlandflug. Das Unglück stellt den bis dato schwersten Absturz in der algerischen Luftfahrtgeschichte da.

Algerien – Über 257 Tote bei Absturz eines Militärflugzeugs.

Absturz eines Kampfjets in Marokko.

Erst vor wenigen Wochen stürzte auch ein Kampfjet der marokkanischen Luftwaffe bei einem Trainingsflug ab. Während Algerien voranging auf russische Militärtechnik setzt, stürzte in Marokko ein Kampfjet des französischen Typs Mirage ab. Hier blieb der Pilot unverletzt.

Marokko – Absturz eines Kampfjets

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