Algerien – Zahl der mutmaßlichen Brandstifter der Waldbrände steigt.

Die Brände im Osten des Landes werden von der Justiz genauer untersucht.

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Waldbrände im Nordosten sind gelöscht. 13 Verdächtige sollen Waldbrände im Nordosten des Landes verursacht haben.

Algier – Der Gendarmerie sei es nach eigenen Angaben gelungen, inzwischen 13 Verdächtige festzunehmen, denen vorgeworfen wird, ursächlich für die aktuellen Waldbrände verantwortlich zu sein, die in den letzten Tagen in einigen Wilayas im Osten des Landes ausgebrochen bzw. entstanden waren.

Oberstleutnant Abdelkader Bizio, Leiter der Verbindungsabteilung der Gendarmerie, gab nach algerischen Medienberichten in einer Erklärung im nationalen Rundfunk bekannt, dass dreizehn Personen, die verdächtigt werden, an den jüngsten Bränden beteiligt gewesen zu sein, verhaftet worden seien.

Am Donnerstag, den 18. August, hatte ein regionales Gendarmerie-Kommando bereits drei Männer im Alter zwischen 40 und 70 Jahren aus der Wilaya El Tarf festgenommen, weil sie vorsätzlich landwirtschaftliche Kulturen in Brand gesetzt haben sollen.

Die Brände im Osten des Landes werden von der Justiz genauer untersucht.

Ebenfalls bereits am Donnerstag, den 18. August 2022, hat das Justizministerium eine gerichtliche Untersuchung gegen unbekannte Personen angeordnet, um kriminellen Hintergrund im Zusammenhang mit den Waldbränden im Osten des Landes zu ermitteln.

„Die Brände, mit denen einige Regionen im Osten des Landes betroffen waren, haben viele Menschenleben gefordert. Auch an Waldgebieten bzw. Gebäuden wurden große Schäden angerichtet. Aus diesem Grund hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Wenn es Beweise für vorsätzliche bzw. mutwillige Handlungen gebe, müssten die Täter gefunden, verhaftet und strafrechtlich verfolgt werden. Je nach Schwere der Straftat werden sie gemäß den Gesetzen der Republik bestraft“, hieß es in einer Pressemitteilung des Justizministeriums.

Waldbrände sollen alle gelöscht sein.

Der algerische Zivilschutz hat mit einer Presseerklärung über die staatliche Nachrichtenagentur APS mitgeteilt, dass alle Brände im Osten gelöscht sind.

In der gleichen Erklärung wird darüber informiert, dass die am Mittwoch um 10 Uhr erstellte Bilanz zeigt, dass „kein Feuer im Gange ist“ und dass „alle Luft- und Bodenmittel der Vorrichtung zur Bekämpfung von Waldbränden und Ernten mobilisiert werden, um im Bedarfsfall einzugreifen“.

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