Marokko – Coronavirus – Massentests geplant.

Coronavirus - Krise soll langfristig überwunden werden.

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Coronavirus
Untersuchung im Rahmen der Coronavirus COVID-19 Pandemie

Gesundheitsministerium kündigt rund 1,8 Millionen SARS-COV 2 Test an, um Früherkennung zu fördern.

Rabat – In einem Rundschreiben vom 20. Mai 2020 an die regionalen Gesundheitsdirektoren kündigte der Gesundheitsminister eine Strategie zur Durchführung von fast 1,8 Millionen Coronavirus SARS-COV 2 Tests an.

In dem Rundschreiben stellt Gesundheitsminister Prof. Khalid Ait Taleb eine Strategie zur Durchführung von fast 1,8 Millionen Tests vor. In diesem Dokument, erklärt der Minister, dass diese Entscheidung getroffen wurde, um die Aufhebung des Gesundheitsnotstands vorzubereiten. Ziel dieser Maßnahme sind 1.790.000 Screeningtests und 125.000 Früherkennungstests. In diesem Vorhaben, das sich über einen Zeitraum von drei Monaten, von Mai bis Ende Juli, erstreckt, wird die molekulare Diagnosetechnik eingesetzt. Das Ministerium von Khalid Ait Taleb erklärt jedoch, dass Schnelldiagnosetests erst nach der Validierung der ersten Tests durch einen Ausschuss eingesetzt werden können.

Gesundheitsminister
Marokkanischer Gesundheitsminister Ait Taleb

Coronavirus – Krise soll langfristig überwunden werden.

Laut Khalid Ait Taleb ist die epidemiologische Situation in Marokko gekennzeichnet durch „eine zeitliche Entwicklung in aufeinanderfolgenden Wellen, von denen die wichtigste die vom 16. bis 17. April gewesen ist, gefolgt von einer Verlangsamung der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Infektion, einer Vorherrschaft von milden Formen mit einem deutlichen Rückgang der Sterblichkeit und einem deutlichen Rückgang der bestätigten Fälle“.

Angesichts der Tatsache, dass „die Eindämmungsmaßnahmen, so wie sie gegenwärtig durchgeführt werden“, nicht „unbegrenzt verlängert werden können“, führt Prof. Khalid Ait Taleb aus, müssen einige Studien die Früherkennung während der Eindämmung unterstützen, mit dem Ziel, „die Übertragungsgeschwindigkeit durch die rasche Identifizierung paukissymptomatischer Formen (mit sehr wenigen Symptomen, Anm. d. Autors) und asymptomatischer Patienten, zu verlangsamen“. Dadurch würden „gehäufte Ausbrüche, eine längere Epidemieperiode und ein erhöhtes Risiko einer Ausbreitung in der Bevölkerung“ vermieden.

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