Marokko – Konsulat in Düsseldorf erlebt Gifteinsatz der Feuerwehr.

Einsatz der Feuerwehr und Polizei mit Sonderkräften und Spezialfahrzeugen.

Konsulat
Marokkanisches Konsulat in Düsseldorf

Verdächtiges Päckchen lässt Feuerwehr und Polizei mit Spezialfahrzeugen anrücken.

Düsseldorf – Am gestrigen Montag erlebten die Mitarbeiter und Besucher des marokkanischen Konsulats in Düsseldorf einen Schreckmoment. Bei der Postannahme ist ein verdächtiges Päckchen aufgefallen. Nach Angaben eines Konsulatsmitarbeiters soll sich im Päckchen, neben einer CD, auch ein verdächtiges Pulver befunden haben. Kurze Zeit nach dem Öffnen des Päckchens klagte der Mitarbeiter über Juckreiz. Wie die Westdeutsche Zeitung in ihrem Lokalteil Düsseldorf weiter berichtet, spitzte sich die Situation zu, als wenige später, ein weiterer Mitarbeiter über gesundheitliche Probleme klagte. Neben dem Notarzt wurde auch die Polizei informiert.

Einsatz der Feuerwehr und Polizei mit Sonderkräften und Spezialfahrzeugen.

Die Feuerwehr und die Polizei nahmen den Notruf sehr ernst und schlossen einen Gifteinsatz nicht aus. Entsprechende Spezialfahrzeuge und Mitarbeiter wurden zum marokkanischen Konsulat in der Cecillienallee entsandt. Es bestand die Gefahr, dass es sich bei dem Pulver um eine giftige Substanz handeln könnte. Nach einem mehrstündigen Einsatz konnte allerdings Entwarnung gegeben werden. In dem Päckchen befanden sich keine Giftstoffe. Das Konsulat wurde aus Sicherheitsgründen durch Einsatzkräfte der Feuerwehr in Spezialanzügen durchsucht.

Mitarbeiter mit Gesundheitsproblemen hatte wohl einen Herzinfarkt.

Die beiden Mitarbeiter, die zuvor über Gesundheitsprobleme klagten wurden aber dennoch medizinisch untersucht und versorgt. Bei dem Mitarbeiter mit den starken gesundheitlichen Beschwerden wird ein Herzinfarkt vermutet.

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