Marokko – Prinzessin Salma und Kronprinz Hassan angeblich in Griechenland.

Spekulationen um Prinzessin Lalla Salma reißen nicht ab.

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Mutter und Sohn sollen sich auf griechischer Insel aufhalten und erholen.

Athen – Nach griechischen Medienberichten sollen die marokkanische Prinzessin und Mutter des Thronfolgers und ihr Sohn sich in Griechenland aufhalten. Wie unter anderem der griechische „The National Herald“ berichtet, sind Prinzessin Lalla Salma und Kronprinz Moulay El Hassan am gestrigen Sonntag mit einem Privatflugzeug auf der Urlaubsinsel Skiathos gelandet. Wie der „Greek Reporter“ ergänzend berichtet, sollen sich Mutter und Sohn in dem Luxushotel Koukounaries einquartiert haben. Die beiden sollen sich für wenige Tage dort aufhalten. Nach den Berichten soll Prinzessin Lalla Khadija, die Tochter von Lalla Salma und König Mohammed VI., nicht dabei sein.

Wiederholt Gerüchte um Aufenthalt der Prinzessin in Griechenland.

Auch dieses Mal gibt es von der Ankunft der königlichen Hoheiten und insbesondere von Prinzessin Lalla Salma keine Fotos. Weder Reporter noch Privatpersonen haben Bilder erhaschen können, die die Ankunft dokumentieren. Auch in der Vergangenheit wurde immer wieder gemutmaßt und berichtet, dass sich die marokkanische Prinzessin in Griechenland aufhalten würde. Belege dafür gab es nicht. Auch ein mutmaßlicher Hotelaufenthalt muss kritisch bewertet werden. So soll die königliche Familie auf der griechischen Insel Kea (Kykladen-Archipel) eine Ferienvilla besitzen. Diese würde sich daher für einen gemeinsamen Urlaub von Mutter und Sohn anbieten.

Hassan
Quelle MAP – Kronprinz Moulay Hassan feiert Geburtstag

Spekulationen um Prinzessin Lalla Salma reißen nicht ab.

Seit November 2017 trat Prinzessin Lalla Salma nicht mehr in der Öffentlichkeit auf. Über 16 Jahre stand sie an der Seite des marokkanischen Königs Mohammed VI. und nahm in dem traditionsbewussten islamischen Königreich erstmals die Rolle einer Firth Lady ein. Monatelang gab es von der studierten Informatikerin kein Lebenszeichen. Nach einer Herzoperation von König Mohammed VI. Anfang 2018 in Paris erschien erstmalig ein Familienbild ohne Lalla Salma. Das Foto eines marokkanischen Monarchen im Krankenbett ist, für die sonstige Öffentlichkeitsarbeit in dem Königreich, als solches eine Sensation gewesen. Die Abwesenheit der Ehefrau des Königs ermutigte aber gerade die spanische Presse dazu, über eine mutmaßliche Scheidung des königlichen Paars zu berichten. Das marokkanische Königshaus kommentiert die privaten Gegebenheiten der königlichen Familie nicht. Eine Scheidung ist im Königshaus nicht üblich, was eine Trennung nicht ausschließt. Aber auch andere Gründe könnten für den Rückzug aus der Öffentlichkeit von Lalla Salma eine Rolle gespielt haben.

Prinzessin Lalla Salma engagiert sich weiterhin im Kampf gegen Brustkrebs.

Die öffentlichen Aufgaben von Prinzessin Lalla Salma wurden unter den Mitgliedern der königlichen Familie aufgeteilt. So haben die beiden Schwestern von König Mohammed VI. die Schirmherrschaft über zahlreiche kulturelle und soziale Einrichtungen übernommen. Auch wenn Prinzessin Lalla Salma nicht mehr öffentlich auftritt, so scheint sie im Hintergrund weiter aktiv zu sein. Neben einem regelmäßigen und direkten Kontakten zu ihrem Sohn, Thronfolger Prinz Moulay El Hassan, und ihrer Tochter, Prinzessin Lalla Khadija, scheint sie sich im Kampf gegen Brustkrebs weiterhin zu engagieren. Im April dieses Jahres besuchte sie ein Krebszentrum in Beni-Mellal. Dort entstand ein erstes öffentlich gewordenes Foto seit fast zwei Jahren.

Marokko – Lalla Salma besucht Krebszentrum.

Königliche Familie wahrt ihr Privatleben

So sehr man die Neugierde der Marokkanerinnen und Marokkaner sowie die Sorge um Lalla Salma, die gerade bei den Frauen sehr geschätzt wird, nachvollziehen kann, so sehr muss man auch respektieren, dass das Privatleben der königlichen Familie nicht zwingen öffentlich gemacht werden muss. Sicher ist, dass Berichte in sogenannten investigativen arabischen Medien, über den Tod oder gar einer Ermordung von Prinzessin Lalla Salma von Marokko, nicht den Tatsachen entsprechen.