Marokko – Rückholung von Staatsbürgern aus Ceute hat begonnen.

Rückkehrer müssen in Quarantäne

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Grenzzaun
Grenzzaun

Mit einer Woche Verzögerung wurden 320 gestrandete marokkanische Staatsbürger in Empfang genommen.

Ceute – Nach dem in der letzten Woche zwei Gruppen von marokkanischen Staatsbürgern, die infolge der Grenzschließungen im Zusammen mit dem Gesundheitsnotstands in Melilla gestrandet waren, wieder ins Königreich einreisen durften. Organisiert Marokko anscheinend weitere Rückholaktionen. Rabat und Madrid verhandelten bereits seit längerem über gestrandete Staatsbürger in Ceuta. In der vergangen Woche, versuchte man sich in Rabat und Madrid über die Listen von berechtigten Personen zu einigen, was nicht einfach gewesen sein soll. Am heutigen Freitag durften marokkanische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, mit ständigen Wohnsitz in Marokko, die Grenze an der spanischen Enklave Ceuta überschreiten.

Rückkehrer müssen in Quarantäne

Die Rückführung der in Ceuta gestrandeten Marokkaner hat bereits am Morgen dieses Freitags, dem 22. Mai, begonnen. Nach Angaben des Nachrichtenportals Le360 umfasst die Rückholung fast 320 Personen. Eine erste Gruppe von Rückkehrern wurde unter strenger Überwachung in einen Touristenkomplex in Fnideq gebracht, wo sie von Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums untersucht werden sollen.

Die marokkanischen Behörden haben auch die Rückkehr von Personen genehmigt, die in ihren Privatfahrzeugen reisten. Zugleich soll einigen Personen der Grenzübertritt untersagt wurde sein, da ihre Namen nicht auf der von den Behörden erstellten Listen standen.

Insgesamt 13 Busse mit einer Kapazität von je 25 Sitzplätzen wurden für den Transport der Rückkehrer nach Fnideq bereitgestellt.

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