Marokko – Verschärfte COVID-19 Eindämmungsmaßnahmen verkündet.

Verschärfte Regeln gelten ab Dienstag 3. August 2021 - 21Uhr Ortszeit

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DGSN
Quelle DGSN Facebook - Polizeikontrolle

Regierung verlängert und verschärft die Ausgangssperre und beschränkt die Bewegungsfreiheit in und aus Ballungszentren.

Rabat – In einer am späten Montag, dem 2. August 2021, veröffentlichten Pressemitteilung kündigte die Regierung neue Einschränkungen der Bewegungs- und der Versammlungsfreiheit sowie eine Verlängerung der Ausgangssperre an. Die verschärften Eindämmungsmaßnahmen treten am Dienstag, den 3. August 2021 um 21 Uhr Ortszeit in Kraft.

„Gemäß den Empfehlungen des wissenschaftlich-technischen Ausschusses und zur weiteren Verstärkung der Präventivmaßnahmen, die notwendig sind, um die Ausbreitung der neuen COVID-Epidemie einzudämmen, sowie zum Schutz der Gesundheit der Bürger und unter Berücksichtigung des sehr starken Anstiegs der Zahl der Fälle und der Zahl der Todesfälle, die in letzter Zeit verzeichnet wurden, hat die Regierung beschlossen, ab dem 3. August 2021 um neun Uhr abends folgende Maßnahmen zu ergreifen,“ so die Erklärung der Regierung.

Es gelten folgende Regeln:

  • Ausweitung der Ausgangssperre: Ein landesweites nächtliches Fahrverbot von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens.
  • Verbot von Reisen nach und aus den Städten Casablanca, Marrakesch und Agadir. Die folgenden Personen sind von dieser Entscheidung ausgenommen:
    • Geimpfte Personen, die im Besitz eines „Impfpasses“ sind,
    • Personen mit dringenden medizinischen Problemen,
    • Personen, die für den Transport von Waren und Gütern verantwortlich sind,
    • sowie Arbeitnehmer des öffentlichen und privaten Sektors, die über einen „Dienstreiseauftrag“ verfügen, ein Dokument, das von ihren Vorgesetzten am Arbeitsplatz unterzeichnet und besiegelt wird.
  • Hammams, Turnhallen und Schwimmbäder geschlossen.
  • Schließung der Restaurants und Cafés um 21 Uhr.
  • Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossenen und offenen Räumen sollten 25 Personen nicht überschreiten, wobei bei Überschreitung dieser Zahl eine Genehmigung der örtlichen Behörden eingeholt werden muss.
  • Hotels und andere touristische Einrichtungen sollten 75 % ihrer Kapazität nicht überschreiten.
  • Förderung der Telearbeit im öffentlichen und privaten Sektor, wo dies zulässig ist.
  • Beibehaltung aller anderen bereits eingeführten präventiven Beschränkungen (Verbot von Trauerfeiern), Verbot der Veranstaltung von Hochzeiten und Partys, Begrenzung der Kapazität von öffentlichen Verkehrsmitteln, Restaurants, Cafés und öffentlichen Schwimmbädern auf 50 %, Beschränkung des Reiseverkehrs für Arbeitnehmer und Regionen mit der Verpflichtung zur Vorlage eines Impfausweises oder einer von den örtlichen Behörden ausgestellten Reisegenehmigung usw.)

Die Regierung weist nachdrücklich darauf hin, dass die Bürger alle im Rahmen des „gesundheitlichen Notstands“ geltenden Vorsichtsmaßnahmen genauestens einhalten müssen, insbesondere den räumlichen Abstand, die allgemeinen Hygieneregeln und das obligatorische Tragen von Schutzmasken. Es sei daran erinnert, dass die betroffenen Verwaltungs- und Sicherheitsdienste weiterhin strenge Kontrollmaßnahmen durchführen und entsprechende Sanktionen verhängen werden.

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