Marokko – Wetterwarnung für den morgigen Freitag.

Temperaturen fallen teils bis auf -10 Grad Celsius.

Wetterwarnung
Wetterwarnung für Marokko

Marokkanisches Meteorologisches Institut warnt vor Kälteeinbruch, starken Winden und Schneefällen.

Rabat – Der Winter hat Marokko weiter fest im Griff. Gerade die Hochlagen und das Atlasgebirge sind von Kälte und Schneefällen betroffen. Für den morgigen Freitag, den 27. Januar 2018, hat das Marokkanische Metrologisches Institut (Direction de la météorologie nationale (DMN)) erneut eine Wetterwarnung herausgegeben. Das Institut geht von fallen Temperaturen, Windböen, Regenfällen und in Hochlagen von Schneefällen aus.

Temperaturen fallen teils bis auf -10 Grad Celsius.

In den Regionen Sefrou, Khenifra, Boulmane, Midelt, Beni Mellal, Azilal, Tinghir und Al Haouz werden in den Morgenstunden Temperaturen zwischen -10 bis -5 Grad Celsius erwartet. Tagsüber steigen die Temperaturen auf Werte von -1 bis 4 Grad Celsius. In Hochlagen über 800m über dem Meeresspiegel müssen die Menschen mit neuen Schneefällen rechnen.

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Von Frühtemperaturen zwischen -4 und 1 Grad Celsius bzw. Tageshöchsttemperaturen von ca. 5 bis 9 Grad Celsius geht man in den Regionen Chefchaouen, Taounate, Taza, Al Hoceima, Chichaoua, Figuig, Taourirt, Jerada, Fez, Moulay Yacoub, El Hajeb, Oujda, Guercif, Berkane, Khemisset, Errachidia und Khouribga aus.

Starke Winde im Süden Marokkos erwartet.

Von Freitag beginnend bis in den Samstagmorgen hineinreichend müssen die Bewohner der Regionen Essaouira, Safi (Süd), Tan-Tan, Tarfaya, Laayoune, Dakhla, Boujdour und Ouarzazate mit starken Winden und Windböen von 60 bis 80 km/h rechnen.

Schneefälle behindern den Straßenverkehr auf ca. 5.000 km.

Der Winter 2017/2018 hat Marokko einiges an Niederschlägen gebracht. Das freut die Landwirtschaft und lässt hoffen, dass sich zumindest ein Teil der dringend benötigten Wasserreserven erholen werden. Aber die Menschen in den Hochlagen des Rifs und insbesondere im Hohen Atlas leiden unter der Kälte und den massiven Schneefällen. Wie das Verkehrsministerium bereits in der letzten Woche gemeldet hat, sind aktuell ca. 5.000 km des Straßennetzes gesperrt. Hauptgrund sind beschädigte Straßenabschnitte durch starke Regenfälle und vor allem große Schneemengen. Dies erschwert auch die Versorgung der Menschen mit dringenden Gütern und Medikamenten.

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