Tunesien – Trauer um fünf durch Sprengfallen getötete Soldaten.

Präsident erklärt uneingeschränkten Kampfeswillen gegen Terroristen.

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Präsident
Quelle tunesisches Präsidialamt - Präsident ehrt getötete Soldaten

Kampf gegen Terroristen im Süden von Tunesien fordert Opfer unter Soldaten.

Tunis – Der Präsident der Republik Tunesien, Kais Saied, besuchte am heutigen Donnerstag (4. Februar 2021) das Militärkrankenhaus von Tunis, um die fünf Soldaten zu ehren, die u.a. am gestrigen Mittwoch bei der Explosion einer Sprengfalle bzw. Landmine auf dem Berg Selta in der Gemeinde Jelma (Sidi Bouzid) ums Leben kamen.

Präsident erklärt uneingeschränkten Kampfeswillen gegen Terroristen.

In einer Trauerrede würdigte der Präsident „den Mut und die Tapferkeit dieser Helden Tunesiens und ihre Hingabe, ihrem Land zu dienen, die Tunesier zu schützen und das Land gegen die Feinde zu verteidigen, die es bedrohen.“ (…)

„Diese tapferen Soldaten wurden in einem verräterischen und feigen Akt ermordet“, erklärte Präsident Saied. (…)

„Aber das wird nur unsere Entschlossenheit stärken, die Verbrecher mit demselben Kampfeswillen zu bekämpfen und ihnen und denen, die sie unterstützen, die Tunesien schaden wollen, entgegenzutreten.“

An der Beerdigungszeremonie nahmen der nationale Verteidigungsminister, der Generaldirektor des Militärischen Gesundheitswesens sowie hohe Beamte, Führungskräfte und Offiziere des Militärs teil.

Soldaten
Quelle tunesisches Präsidialamt – Präsident ehrt getötete Soldaten

Sprengfalle durch Terroristen

Vier der fünf heute beerdigten Soldaten, kamen am gestrigen Mittwoch, bei einem Anti-Terroreinsatz im Süden des Landes, ums Leben. Dort gehen Sondereinheiten des tunesischen Militärs immer wieder gegen terroristische Gruppen vor, die die Wüste Tunesiens als Rückzugsort, nach Aktionen in der Sahelzone oder Libyen, nutzen. Nach jetzigem Ermittlungsstand fuhr eines von mehreren Fahrzeugen des tunesischen Militärs auf eine Landmine oder Sprengfalle, wobei die vier Soldaten tödlich verletzt wurden. Stabsfeldwebel Mourad Fedaoui erlag am Mittwochabend seinen Verletzungen. Er war am 14. Januar 2021 bei einer Minenexplosion auf den Höhen von Kef verwundet worden.

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