Wir sind alle Marokkaner – Homo-Sapiens war ein Marokkaner

Wir sind alle Marokkaner, da ist nichts mehr zu machen.

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Wir sind alle Marokkaner
Die Ausgrabungsstätte bei Jebel Irhoud (Marokko): Die Fossilien wurden in den Sedimenten vor der Stelle gefunden, an der die beiden Archäologen links arbeiten. © Shannon McPherron, MPI EVA Leipzig (License: CC-BY-SA 2.0)

Die Menschheitsgeschichte muss wohl  umgeschrieben werden und die Marokkaner haben es schon immer gewusst.

Rabat/Leipzig – Wir sind alle Marokkaner. Nun haben es Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig bestätigt. Der sog. Homo-Sapiens ist 100.000 Jahre älter, als bisher angenommen. In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Instituts für Archäologie und kulturelles Erbe in Rabat (Marokko) wurden Knochenfunde untersucht. Dabei ergaben die Untersuchungen der gefundenen menschlichen Skelettknochen, dass es sich um einen Homo-Sapiens handelt und sein Alter mindestens 300.000 Jahre sein muss. Bisherige Skelettknochen wiesen ein Alter von ca. 200.000 Jahren auf. Dies berichtet das Max-Planck Institut auf ihrer Website.

Wir sind alle Marokkaner, da ist nichts mehr zu machen.

Das zusätzlich verwirrende an dem Fund ist der Fundort. Bisher hat man angenommen, dass die Wiege der Menschheit in Ostafrika liegt. Das aus internationalen Forschern zusammengestellte Team, unter der Leitung von Jean-Jacques Hublin und Abdelouaded Ben-Ncer vom Nationalen Institut für Archäologie (INSAP, Rabat, Marokko) hat den Fund bei Ausgrabungen in der Nähe von Jebel Irhoud (Marokko) gemacht. Da es sich bei den gefundenen Knochen um die bisher ältesten Homo-Sapiensknochen handelt, liegt es nun nahe zu sagen: „Wir sind alle Marokkaner“.

Marokkaner haben dies schon immer gewusst – Drang des Auswanderns ungebrochen.

Den einen wird es freuen, den anderen lässt es erschaudern, aber da ist wohl nichts zu machen. Die Marokkaner könnten die Wiege der Menschheit sein. Grundsätzlich scheint dies den Marokkanern schon immer bewusst gewesen zu sein, aber jetzt haben sie die wissenschaftliche Bestätigung. Auch spricht für die Richtigkeit der Forschungsergebnisse, dass es heute marokkanische Staatsangehörige praktisch Weltweit gibt. Man kann als Marokkaner in kaum ein Land der Welt reisen, in dem es nicht eine marokkanische Gemeinde gibt. Meist muss man nicht mal lange suchen. Selbst im entfernten Tokio gibt es Geschäfte, die marokkanische Spezialitäten anbieten und eine entsprechend kleine marokkanische Bevölkerungsgruppe. Damit haben die Marokkaner mit den Deutschen und Engländern tatsächlich etwas gemeinsam, denn es gibt sie überall.

Bis heute ist der Drang der Marokkaner ungebrochen ihr Heimatland zu verlassen und in die große weite Welt zu gehen. Für diesen Drang muss die Menschheit dankbar sein, denn sonst hätten die Menschen Afrika nie verlassen. So schließt sich der Kreis bis heute.

Die Marokkaner sollten sich nicht zusehr freuen. Es muss ja nur ein anderer Forscher ein noch älteres Skelett an einer anderen Stelle finden und schon ist der neue Status als Ursprung der Menschheit verloren.

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