König von Marokko trifft Donald Trump.

Treffen zwischen König Mohammed VI. und US Präsident Donald Trump in Miami.

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König von Marokko trifft Donald Trump
Treffen zwischen König Mohammed VI. und US Präsident Donald Trump in Miami.

König von Marokko trifft Donald Trump in Florida nach Kubabesuch.

König Mohammed VI. von Marokko ist nach einem Kurzurlaub auf Kuba in Florida eingetroffen und soll dort am kommenden Sonntag mit dem US-Präsidenten Donald Trump zusammentreffen.

Von Beginn an stand der Kurzurlaub der königlichen Familie ungewöhnlich offen unter Beobachtung der marokkanischen und internationalen Presse. Auch der Urlaubsort Kuba ist bereits überraschend ausgewählt. Marokko besitzt seit Jahrzehnten keine diplomatischen Kontakte in den sozialistischen Inselstaat vor der Küste der USA. Im Gegenteil, es herrscht eine politische Feindschaft zwischen Rabat und Havanna, weil Kuba offen die Polisario unterstützt.

Königliche Familie bewohnt ein ganzes Hotel in Kuba.

Die offiziell als Familienurlaub bezeichnete Reise des marokkanischen Monarchen nach Kuba, fand in der kubanischen Presse kaum Beachtung. Die staatlich gelenkte Presse Kubas berichtet nur wenig über den Aufenthalt der königlichen Familie auf der Karibikinsel. Wie die Newsplattform Havanna Times berichtet haben die Bewohner der Hauptstadt Kubas nur wenig vom Besuch des Königs von Marokko mitbekommen. Es soll im Stadtzentrum das gesamte historische Hotel Saratoga mit allen 96 Zimmern angemietet haben. Darüber hinaus hat man im Umfeld des Hotels einige Straßen abgesperrt. Ansonsten hat die Bevölkerung nichts vom Besuch mitbekommen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass erste Kontakte zur Regierung in Havanna auf Beamtenebene eingeleitet und eventuell stattgefunden haben.

Weiterreise nach Florida – Treffen zwischen König Mohammed VI. und US Präsident Donald Trump in Miami.

Nach dem mehrtägigen Urlaub in Kuba reiste die königliche Familie nach Florida weiter und kam dort am 13. April in Miami an. Nun gehen alle Beobachter davon aus, dass es zu einem Treffen zwischen König Mohammed VI. und dem US Präsidenten Donald Trump kommen wird, der sich an diesem Wochenende ebenfalls in seinem Wohnhaus in Florida aufhält. Die Zeitung Jeunea Afrique berichtet von einem gemeinsamen Mittagessen von König Mohammed VI. und Präsident Donald Trump am kommenden Sonntag. Damit wäre der marokkanische König das zweite arabische Staatsoberhaupt, nach dem Ägyptischen Staatspräsidenten Abd al-Fattah as-Sisi, der mit dem im November letzten Jahres gewählten US-Präsidenten zusammentrifft. Das Timing ist auch nicht ganz zufällig. Seit dem Wiedereintritt des Königreiches in die Afrikanische Union steht der Westsahara-Konflikt verstärkt auf der internationalen Tagesordnung. Noch im April steht der aktuelle Jahresbericht des UN-Sonderbeauftragten zur Entwicklung in der Westsahara an. Die Haltung der neuen US – Administration zum Konflikt zwischen Marokko und der Polisario ist noch nicht klar. Ebenso muss ein neuer UN-Sonderbeauftragter gefunden werden, weil Christopher Ross sein Amt im März niedergelegt hat. Da der UN – Generalsekretär Antonio Guterres nur ein Vorschlagsrecht hat, aber grundsätzlich der neue UN – Sonderbeauftragter durch den UN – Sicherheitsrat bestätigt werden muss, gilt es frühzeitig Einflussmöglichkeiten auf die Person und ihren zukünftigen Auftrag auszuloten, schließlich ist die USA Vetomacht im UN – Sicherheitsrat. Als zukünftiger UN – Sonderbeauftragter für die Westsahara ist der ehemalige deutsche Bundespräsident und Afrika – Kenner Dr. Horst Köhler im Gespräch – maghreb-post berichtete.