StartGesellschaftMarokko - Erinnerung an das Unabhängigkeitsmanifest

Marokko – Erinnerung an das Unabhängigkeitsmanifest

König Mohammed V. verließt Forderung nach Unabhängigkeit öffentlich.

Streben nach Unabhängigkeit und Befreiung von französischem Protektorat sowie spanischer Besatzung.

Rabat – In jedem Jahr ist der 11. Januar in Marokko ein offizieller Feiertag. Anlass ist das Gedenken an den Kampf um Unabhängigkeit und Befreiung vom französischen Protektorat und spanischer Besatzung.
Entsprechend sind alle Behörden, Schulen und sonstigen Einrichtungen geschlossen und auch König Mohammed VI. spricht an diesem hohen politischen Festtag Begnadigungen aus. Auch Unternehmen und Geschäfte schließen teilweise. Gleiches gilt für die Botschaften und Konsulate in aller Welt.

König Mohammed V. verließt Forderung nach Unabhängigkeit öffentlich.

Am 11. Januar 1944 überreichte König Mohammed V., der Großvater des jetzigen Königs Mohammed VI., als Anführe der marokkanische Unabhängigkeitsbewegung vorranging den Vertretern des französischen Protektorats ein Manifest, in dem für das Land die Unabhängigkeit eingefordert wird.

Nach Jahrzehnten der Besatzung durch Frankreich und Spanien, unterzeichneten zahlreiche Vertreter der marokkanischen Führung und Eliten sowie sozialer Gruppen, gemeinsam mit dem Sultan Mohammed Ben Yusuf, dem späteren König Mohammed V., ein Manifest und übergaben es an alle Vertreter ausländischer Mächte im Land. König Mohammed V. verlas das Manifest öffentlich und setzte sich damit offiziell an die Spitze der Unabhängigkeitsbewegung. Damit erreichte der Kampf, um die Souveränität Marokkos, einen ersten Höhepunkt. Es sollte noch bis 1956 dauern, bis die Unabhängigkeit erlangt werden konnte.

Marokko – Begnadigungen im Gedenken an Unabhängigkeitsmanifest

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