Algerien – Außenminister – Lösung der Westsaharafrage liegt bei der UNO

Algerien sichert zu, den UN-Sonderbeauftragten zu unterstützen.

Außenminister
Algerischer Außenminister Abdelkader Messahel

Algerischer Außenminister sieht in der Lösung der Westsaharafrage eine Dekolonisierung.

New York – Bei der UNO-Generalversammlung sprach Algeriens Außenminister Abdelkader Messahel am letzten Samstag in New York unter anderem über den Westsaharakonflikt. Für Algerien ist die Westsaharafrage eine Frage der „Dekolonisierung“. Die Lösung des Konflikts liegt „primäre in der Verantwortung der Vereinten Nationen“. Er bekräftigte die Position Algerien, die daraus besteht, sich für das „unveräußerliche“ Recht auf Selbstbestimmung durch das saharauische Volk einzusetzen. Er sagte: „In Bezug auf die Frage der Westsahara, die als Dekolonisationsfrage in erster Linie in die Zuständigkeit der Vereinten Nationen fällt, ist Algerien der Ansicht, dass eine Lösung nur erreicht werden kann, wenn das Volk der Westsahara sein unveräußerliches und unbeschränktes Recht auf Selbstbestimmung wahrnimmt“.

Algerien sichert zu, den UN-Sonderbeauftragten zu unterstützen.

Der algerische Außenminister hat in seiner Rede mehrfach die „umfängliche Unterstützung“ seines Landes für die Bemühungen des UN-Generalsekretärs und seines UN-Sonderbeauftragten für die Westsahara Dr. Horst Köhler bekräftigt.

In diesem Zusammenhang äußerte er die Hoffnung, dass deren Handeln „ergänzt um dem Beitrag der Afrikanischen Union, zur Wiederaufnahme der Verhandlungen, ohne Vorbedingungen und in gutem Glauben, zwischen den beiden Parteien, dem Königreich Marokko und der Polisario-Front, beitragen könnte“, um „eine für beide Seiten akzeptable politische Lösung zu erreichen, die die Selbstbestimmung des Volkes der Westsahara gewährleistet“.

Herr Messahel erklärte weiter, dass Algerien mit „besonderem Interesse“ den Konflikten und Krisen in der Region folgt und argumentierte, dass politische Lösungen der „beste Ansatz“ bei der Suche nach einer nachhaltigen Konfliktlösung bleiben.

 

 

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