Algerien – Luxemburgischer Außenminister wünscht sich eine „Lösung“ des Westsahara-Konflikts

Gespräche von Jean Asselborn mit seinem Amtskollegen Ramtane Lamamra und Staatspräsident Abdelmajid Tebboune

788

Jean Asselborn betont Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Algerien und betont Rolle des UN-Sondergesandte für die Westsahara, Staffan De Mistura.

Algier – Der Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten des Großherzogtums Luxemburg, Jean Asselborn, hat am vergangenen Mittwoch (24. August 2022) in Algier seine Hoffnung auf eine „Lösung“ des Westsahara-Konflikts zum Ausdruck gebracht und die „Blockade“ beklagt, die dieser in der Region verursachen würde, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur APS.

„Es ist eine große Ehre für mich, von Präsident Tebboune empfangen worden zu sein. Wir haben die Situation in anderen Maghreb-Ländern angesprochen und hoffen, dass der neue UN-Sondergesandte für die Westsahara, Staffan De Mistura, in der Lage sein wird, eine Lösung für diesen Konflikt zu finden, der die Region ein Stück weit blockiert“, habe Herr Asselborn nach einer Unterredung mit Staatspräsident Abdelmadjid Tebboune vor der Presse gesagt.

Der Minister äußerte auch seinen Wunsch, „mit Algerien zusammenzuarbeiten“, und erinnerte daran, dass „Luxemburg Teil der Benelux-Staaten ist, die während des Zweiten Weltkriegs gegründet wurden und die Vorläufer der Europäischen Union sind“.

Neben dem Westsahara-Konflikt hätten beide Seiten auch über die Lage in Mali und über den Gipfel der Arabischen Liga gesprochen, der am 1. und 2. November in Algier stattfinden soll und zu dem Asselborn angemerkte habe, dass „Algerien gut vorbereitet“ sei, um dieses Treffen auszurichten.

„Ich habe bei diesem Besuch viel über Algerien und die Region gelernt“, habe der luxemburgische Minister seine Stellungnahme geschlossen.

(Stellungnahme von Herrn Jean Asselborn ab Zeit 1:40 min)

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Vorheriger ArtikelTunesien – Unverständnis über marokkanische Abberufung des Botschafters aus Tunis.
Nächster ArtikelMarokko – 49 Coronavirus – Neuinfektion gemeldet.