Marokko – Chefs des spanischen und marokkanischen Sicherheitsdienstes stimmen sich ab.

Gemeinsamer Kampf gegen terroristische Bedrohungen, organisierte Kriminalität und Menschenhandel

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Abdellatif Hammouchi und Francisco Pardo Piqueras führen Gespräche in Rabat.

Rabat – Der Generaldirektor für nationale Sicherheit und Landesüberwachung (DGSN und DGST), Abdellatif Hammouchi, hat am Mittwoch (10. August 2022) in Rabat den Generaldirektor der spanischen Nationalpolizei, Francisco Pardo Piqueras, getroffen. Das Treffen fand im Rahmen des Arbeitsbesuchs statt, den Piqueras an der Spitze einer hochrangigen Sicherheitsdelegation in Marokko derzeit absolviert. Dies gab das DGSN per Presseerklärung bekannt.

„Dieser Besuch verkörpert den festen Willen, die Partnerschaft und die Kooperationsbeziehungen zwischen den marokkanischen und spanischen Sicherheitsdiensten weiter zu festigen und auszubauen, mit dem Ziel, daraus eine fortschrittliche Partnerschaft zu entwickeln, die auf soliden Grundlagen des Vertrauens und der Glaubwürdigkeit beruht und den gemeinsamen Interessen beider Länder dient, die Sicherheit und Stabilität gewährleisten kann und gleichzeitig den Austausch von Erfahrungen und Fachwissen im Bereich der Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität fördert,“ so die DGSN.

Gemeinsamer Kampf gegen terroristische Bedrohungen, organisierte Kriminalität und Menschenhandel

Nach Angaben der DGSN stand im Fokus der Gespräche die Zusammenarbeit im Kampf gegen terroristische Bedrohungen, der organisierten Kriminalität und des Menschenhandels. Angesichts der Nähe zwischen Marokko und Spanien und der verstärkten Aktivitäten von Drogenkartellen auf dem afrikanischen Kontinent, sei auch über den grenzübergreifenden Drogenhalde gesprochen worden. Der Pressemeldung ist auch zu entnehmen, dass man über den Austausch von Informationen zwischen den Sicherheitsdiensten Spaniens und Marokkos gesprochen hat. Beide Seiten hätten auch erörtert, wie die institutionellen Partnerschaften in lebenswichtigen Bereichen wie der Sicherheit von Grenzübergängen und der wissenschaftlichen und technischen Polizeiarbeit ausgebaut und die polizeilichen Ausbildungsprogramme in verschiedenen Berufsdisziplinen verstärkt werden können, insbesondere im Hinblick auf die Qualifizierung von Elite-Polizeiteams und deren Aufrüstung im Hinblick auf die Bewältigung hochsensibler Einsätze.

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