Marokko – Gipfel der Afrikanischen Union endet.

„Die Waffen zum Schweigen bringen - günstige Bedingungen für die Entwicklung Afrikas schaffen."

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Afrikanische Union
Gipfel der Afrikanischen Union endet.

Premierminister führt marokkanische Delegation beim 33. Gipfel der afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba an.

Addis Abeba – Der 33. ordentliche Gipfel der Afrikanischen Union (AU) erlebte am Sonntag in Addis Abeba seinen diesjährigen politischen Höhepunkt. Die Konferenz begann am 21. Januar 2020 und endete am heutigen Montag (10. Februar 2020). Auch Marokko nahm an den Sitzungen und Veranstaltungen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba teil. Am gestrigen Sonntag fanden die Schlussberatungen und die Sitzungen der Staats- und Regierungschefs statt. Die marokkanische Delegation wurde von Regierungschef Saad Eddine El Otmani angeführt.

Premierminister
Marokkanischer Premierminister Dr. Saad Eddine El Othmani führt Delegation beim Gipfel der Afrikanischen Union an

Die Delegation bestand aus dem Außenminister, Nasser Bourita und seinem Staatssekretär Mohcine Jazouli sowie dem ständigen Vertreter Marokkos bei der AU und der UNECA, Botschafter Mohamed Arrouchi.

Ehrgeiziges und emotionales Motto

Der diesjährige Gipfel der Afrikanischen Union stand unter dem Thema Motto: „Die Waffen zum Schweigen bringen – günstige Bedingungen für die Entwicklung Afrikas schaffen.“ Das Schweigen der Waffen ist eine Verpflichtung, um die Ziele der Afrikanischen Agenda 2063 erreichen zu können, insbesondere das 4. Ziel, das ein friedliches und sicheres Afrika vorsieht, um so den Frieden für die afrikanischen Menschen Wirklichkeit werden zu lassen, so die AU in einer Erklärung. Tatsächlich toben auf dem afrikanischen Kontinent zahlreiche Konflikte, die die Sicherheit in weiten Landstrichen gefährden. Darunter die Sahelzone, in der Terrorgruppen für Destabilität sorgen wollen, aber auch in zentralafrikanischen Ländern kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden politischen Kräften und Warlords. Große Sorgen bereiten, vor allem den nordafrikanischen Teilnehmern, der Libyen – Konflikt, die international ungeklärte Westsahara – Frage und das Wettrüsten zwischen Marokko und Algerien.

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