Marokko – Könige von Jordanien und Marokko stimmen sich ab.

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König
König Mohammed VI. und König Abdullah II.

Direktes Telefongespräch zwischen König Abdullah II. und König Mohammed VI.

Amman/Rabat – Marokko und Jordanien pflegen regelmäßige bilaterale Kontakte und stimmen sich über die politische und wirtschaftliche Lage im Nahen Osten ab. Zum Jahreswechsel haben sich König Abdullah II. von Jordanien und König Mohammed VI. von Marokko in einem direkten Telefonat ausgetauscht. Wie die jordanische Nachrichtenagentur Petra berichtet, haben sich die beiden Monarchen über Mittel und Wege zur weiteren Stärkung der „brüderlichen Beziehungen“ zwischen Rabat und Amman ausgetauscht. „In dem Gespräch ging es auch, um die Entwicklungen in der Region und die Notwendigkeit, die Koordinierung und die Konsultationen darüber fortzusetzen, und zwar in einer Weise, die den Interessen der beiden Länder und der beiden brüderlichen Völker dient“, so die Erklärung abschließend.

Angespannte politische und wirtschaftliche Lage in der Region beeinflussen die Beziehungen.

Die Beziehungen zwischen den beiden Königreichen und den Herrscherfamilien sind gut. Jordanien ist durch seine Lage direkt durch den Nahost – Konflikt belastet. Marokko hält durch König Mohammed VI. den Vorsitz im Al Quds Komitee, das sich im Auftrag und Namen der islamischen Staaten, um einen freien Zugang für Muslime zu Jerusalem (arabisch Al Quds) bemüht. Vor dem Hintergrund der Wahlen in Israel, der Spannungen in den Palästinensergebieten und des weiter wachsenden Konfliktpotentials zwischen dem Iran und den USA, ergeben sich zahlreiche Abstimmungsthemen. Im vergangenen Jahr vereinbarten die beiden Herrscher, die bilateralen Wirtschaftskooperationen auszuweiten und weitere Potentiale zu identifizieren. Dazu sollte es, einen Kongress zwischen den beiden Unternehmerverbänden und verantwortlichen Ministern geben. Dieser wurde aber bisher wiederholt vertagt.

Marokko – Handels- u. Wirtschaftsforum mit Jordanien soll Zusammenarbeit stärken.

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