Marokko – Marokkanerin wird stellvertretende UNO – Generalsekretärin.

Kinderärztin seit drei Jahrzehnten engagiert.

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Maalla M'jid
Frau Dr. Najat Maalla M'jid wird UNO - Sonderbeauftragte und stellvertretende Generalsekretärin

Frau Dr. Najat Maalla M’jid wird UNO – Sonderbeauftragte im Kampf gegen Gewalt an Kindern im Range einer stellvertretenden Generalsekretärin.

New York – Der UNO – Generalsekretär und frisch gebackene Träger des Karlspreises, Antonio Guterres, teilte am Donnerstag mit, dass die Marokkanerin, Dr. Najat Maalla M’jid, zu seiner Sonderbeauftragten gegen Gewalt an Kindern ernannt wird. In der Hierarchie der Vereinten Nationen wird sie damit zur stellvertretenden Generalsekretärin.

Kinderärztin seit drei Jahrzehnten engagiert.

Die Kinderärztin Dr. Maalla M’jid hat „in den letzten drei Jahrzehnten ihr Augenmerk auf die Förderung und den Schutz der Kinderrechte gelegt“, sagte eine Sprecherin des Generalsekretärs in einer Erklärung. Sie war Leiterin der Pädiatrieabteilung und Direktorin des Hay Hassani Mutter und Kind Klinikums in Casablanca. Sie ist Mitglied des Nationalen Komitees für Menschenrechte (CNDH) in Marokko und Gründerin der Bayti Association.

Von 2008 bis 2014 war Frau Dr. Maalla M’jid Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Themen Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornographie. Sie ist außerdem Beraterin für nationale und internationale Projekte, Strategien und Richtlinien im Zusammenhang mit der Förderung und dem Schutz der Kinderrechte.

Marokkanerin folgt auf Portugiesin

Frau Dr. Maalla M’jid folgt der Portugiesin Marta Santos Pais, der der Generalsekretär „für ihre Führung und ihr Engagement während ihrer Amtszeit als erste Sonderbeauftragte im Kampf gegen Gewalt an Kinder sehr dankbar ist“, sagte seine Sprecherin.

„Es ist eine große Ehre und eine große Verantwortung in dieser Position zu sein“, sagte Frau Dr. Mjid gegenüber dem marokkanischen TV-Sender 2M. „Ich werde meinen Kampf fortsetzen können, um alle Kinder, Mädchen und Jungen zu schützen, wo immer sie sind und wo immer sie von allen Formen der Gewalt bedroht sind und um sicherzustellen, dass sie uneingeschränkten Zugang zu ihren Rechten haben.“ so die neuen stellvertretende Generalsekretärin weiter.

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