Marokko – Premierminister gratuliert Ennadha Chef zur Wahl zum Parlamentspräsidenten.

Islam-konservative Parteien sind miteinander vernetzt.

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Quelle Facebook - Premierminister Marokkos, Dr. Saad-Eddine El Othmani (li.) und Parlamentspräsident Tunesiens Rashed Ghannouchi

Dr. Saad-Eddine El Othmani freut sich über die gestrige Wahl von Rashed Ghannouchi zum tunesischen Parlamentspräsidenten.

Rabat – Der marokkanische Premierminister, Dr. Saad-Eddine El Othmani, machte seine Freude über die Wahl von Rashed Ghannouchi, zum tunesischen Parlamentspräsidenten, öffentlich. In einem Post auf Facebook gratulierte der marokkanische Regierungschef dem Chef der islam-konservativen Ennadha Partei in Tunesien zu dessen Wahl. Dr. El Othmani wünschte Rashed Ghannouchi viel Glück für sein neues Amt.

Partei
Quelle Facebook – Premierminister und Parteichef der PJD in Marokko, Dr. El Othmani gratuliert Parteichef der Ennadha Partei in Tunesien zur Wahl zum Parlamentspräsidenten

Premierminister El Othmani ist ebenfalls Chef der islam-konservativen marokkanischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD). Damit bekleiden beide Politiker ähnliche Ämter in ihrer Parteienlandschaft. Beide Politiker stehen für die zunehmende Rolle der islam-konservativen Politik im Maghreb. In Marokko stellt die PJD seit der Verfassungsreform und Parlamentswahlen im Jahr 2011 den Premierminister. In Tunesien stellt die Ennadha Partei die größte Fraktion im Parlament. Beiden Parteien wird nachgesagt, der Ideologie und dem Netzwerk der sog. Muslimbrüder nahe zustehen.

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