Westsahara
Westsahara / marokkanische Sahara

Behörden planen 1.320 Hektar für den Aufbau von Aquakulturen bereitzustellen.

Dahkla – Marokko treibt die Investitionen in Infrastruktur und Ansiedlung von Industrie in den sog. südlichen Provinzen bzw. Westsahara / marokkanische Sahara weiter voran.

Die ANDA (Agence nationale pour le développement de l’aquaculture = Nationale Agentur für die Entwicklung der Aquakultur) beabsichtige nach einem Bericht der Zeitung Aujourd’hui Le Maroc , sieben Gebieten in den Regionen Guelmim-Oued Noun und Laâyoune-Sakia El Hamra mit einer Fläche von ca. 1.350 ha für Investoren bereitzustellen.

„Im Rahmen der Implementierung der sog. Halieutis-Strategie arbeitet die ANDA an der Verwirklichung verschiedener struktureller Einrichtungen für die nachhaltige Weiterentwicklung der Aquakultur in Marokko.“ In ihrem Strategieplan habe die ANDA ihren Schwerpunkt auf die Ausarbeitung von Entwicklungsplänen für die Aquakultur, sog. PAAs, gelegt. In einer Reihe von ökologischen, technischen bzw. sozioökonomischen Machbarkeitsstudien wurden geeignete Meeresgebiete für die Aquakultur ermittelt.

Da die Investoren z. Zt. auch zunehmend an Projekten der Aquakultur an Land interessiert wären, führte ANDA eine Vorstudie durch, mit deren Ergebnis, dass die für diese Investitionen geeigneten Gebiete in den südlichen Provinzen abgegrenzt werden konnten. In der Studie wurde die Topographie, der Zustand der Besiedlung, die Zugänglichkeit sowie der Zustand des Gebietes gründlich analysiert bzw. untersucht, so der Bericht weiter.

Vor kurzem habe die ANDA auch eine öffentliche Ausschreibung für die technische bzw. wirtschaftliche Bewertung der Eignung von Küstengebieten für Meeres-Aquakulturprojekte in den Regionen Guelmim-Oued Noun und Laâyoune-Sakia El Hamra veröffentlicht, berichtete die Tageszeitung.

Auf diese Weise möchte man v. a. Investoren in Gebiete locken, in denen Meeresaquakulturen unterschiedlicher Art und Größe betrieben werden können. Außerdem werden Investoren für mögliche Formen der Aquakultur ggf. sensibilisiert und geeignete Zuchttechnologien bzw. Zuchtmodelle für technisch bzw. wirtschaftlich tragfähige Projekte angeboten.

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