Marokko – Chance auf Formel 1 im Königreich gesunken.

Betreibergesellschaft tendiert zu Südafrika.

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Formel 1 will zurück auf den afrikanischen Kontinent. Spekulationen über Südafrika oder Marokko als Austragungsort

Paris – Die FIA Formel 1 Rennserie will zurück auf den afrikanischen Kontinent. Es ist mehr als 30 Jahre her, dass es einen Formel 1 Grand Prix auf afrikanischem Boden gegeben hat. Damals – 1993 – fuhr die Königsklasse auf dem Kyalami Grand Prix Circuit in Südafrika. Nachdem man in Asien und auf der arabischen Halbinsel expandieren konnte, will man jetzt verstärkt auf dem afrikanischen Kontinent Präsenz zeigen. Im vergangenen Jahr hat man von Seiten der Formel 1 Betreibergesellschaft bereits Planungen und Gespräche bestätigt. Durch die Coronavirus Pandemie wurde es allerdings still, um einen Afrika – Grand Prix. Nun reagierte man auf Äußerungen des amtierenden Formel 1 Weltmeisters Lewis Hamilton, der betonte, dass Afrika der Ort ist, auf den er den Sport als nächstes führen möchte. „Ich stimme Lewis vollkommen zu“, sagt Chloe Targett-Adams. „Afrika ist ein Kontinent, auf dem wir keine Rennen veranstalten, und das ist einfach falsch.“ In einer Onlinekonferenz betonte der Verantwortliche für die Formel-1-Rennpromotion: „Es ist ein Austragungsort, den wir unbedingt wollen, er hat hohe Priorität. Wir sind schon seit ein paar Jahren in Gesprächen mit möglichen Optionen.“

Betreibergesellschaft tendiert zu Südafrika.

Neben einer Rückkehr nach Südafrika brachte man Marrakech in Marokko als möglichen Austragungsort ins Gespräch. Bereits unter Formel-1 Chef Bernie Ecclestone ging es, um eine Rückkehr nach Südafrika. Der CEO der neuen Vermarktungsgesellschaft Liberty Media, Stefano Domenicali, bekräftigte im vergangenen Jahr den Wunsch der Formel 1. Damit ist Südafrika der wahrscheinlichste afrikanische Austragungsort, doch es gibt weiterhin eine Offenheit für einen Grand Prix im nordafrikanischen Königreich Marokko. Dort fand unter anderem 1958 in Casablanca ein Grand Prix statt. Derzeit gastiert die Formel E auf der Rennstrecke von Marrakech, und nutzt die vorhandene Infrastruktur, womit die Königstadt am Fuße des Atlasgebirges ein möglicher Austragungsort wäre. Doch der Favorit ist die alte Rennstrecke von Kyalami, die nach Einschätzung der FIA, die Anforderungen an eine Formel 1 Rennstrecke fast schon erfüllt. Trotz allem wird es mindestens bis 2023 dauern, bis man mit einem Rennen in Südafrika oder Marokko rechnen kann.

Marokko – Marrakech Formula E Grand Prix im Mai 2021

 

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