Royal Air Maroc verbannt größere elektronische Geräte aus der Kabine.

Auch Royal Air Maroc verbannt größere elektronische Geräte aus dem Handgepäck auf USA Flügen. Richtline der US-Regierung zwingt sie dazu.

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Royal Air Maroc verbannt größere elektronische Geräte
Royal Air Maroc verbannt größere elektronische Geräte aus dem Handgepäck auf USA Flügen.

Auch Royal Air Maroc verbannt größere elektronische Geräte aus dem Handgepäck auf USA Flügen.

Rabat – Auch die staatliche marokkanische Fluggesellschaft Royal Air Maroc verbannt größere elektronische Geräte aus dem Handgepäck und der Passagierkabine bei Flügen in die USA. Dies teilte die Fluggesellschaft auf ihre Homepage und per Pressemitteilung heute mit.

Ab dem 25. März 2017 müssen alle Passagiere, die mit Royal Air Maroc in die USA fliegen möchten, Geräte wie Laptops, Tablets, Kameras und sonstige Geräte die größere sind als ein Smartphone als Hauptgepäck aufgeben. Lediglich besagte Smartphones sowie dringend notwendige medizinische Geräte dürfen noch mit in die Passagierkabine genommen werden.

Bisher acht Länder und 13 Flughäfen betroffen – eben auch Marokko mit Casablanca.

Zu diesem Schritt wird die Fluggesellschaft gezwungen durch ein Dekret der US-Regierung unter Donald Trump. Das Weiße Haus hatte am Dienstag die Einreisebestimmung für acht Länder geändert. Flüge von 13 Flughäfen in acht mehrheitlich von Muslimen bewohnten Ländern sind betroffen – darunter eben  Marokko mit Casablanca aber auch Ägypten, die Türkei, Jordanien, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Betroffen sind alle Flüge die aus den genannten Ländern und von folgenden Flughäfen starten: Amman, Kairo, Istanbul, Jeddah, Riyadh, Kuwait City, Doha, Dubai und Abu Dhabi.

Ursache soll eine veränderte Sicherheitslage sein.

Der Hintergrund dieser Maßnahme ist nicht ganz klar. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Sicherheitsbehörden der USA eine Bedrohungslage sehen und über Erkenntnisse verfügen, die diese Einschränkungen nötig machen. In der Zwischenzeit hat sich auch Großbritannien den Vorschriften der USA angeschlossen womit diese Vorschriften nun auch für Flüge in das vereinigte Königreich gelten. Die Britische Regierung erweitert die Liste der betroffenen Länder um den Libanon und Tunesien.

Die neuen Gepäckvorschriften gelten zunächst für fünf bis neun Monate, können aber verlängert werden. Ob die neuen Vorschriften auch von weiteren Ländern und Fluggesellschaften aufgegriffen werden ist noch unklar. Es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass Länder wie Belgien und Frankreich nachziehen.

US-Fluggesellschaften  sind von dem Verbot ausgenommen.

Von den neuen Regeln sind Passagiere, die mit US-Amerikanischen Fluggesellschaften reisen, nicht betroffen. Wer aus den genannten Ländern mit Delta, Amrican Airline oder United Airline in die USA reist, kann weiterhin seinen Laptop, sein Tablet oder den Fotoapparat mit in die Kabine nehmen und nutzen.

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